Mo 11.03.2013 | Mendoza – Tunuyán

,

Via

  • Luján de Cuyo

Infos

  • 92 km
  • 5:32 h
  • 5.00 l

Übernachtung

  • Hotel

Die Zeitdifferenz von 4 Stunden habe ich noch nicht geschafft, so dass ich mich ab 3.30 Uhr morgens im Bett wälzte, um dann im Internet zu surfen und den gestrigen Bericht zu schreiben.

Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhr ich dann kurz nach 9 Uhr mit meinem bepackten Fahrrad los und machte dann nach wenigen Metern einen Zwischenstopp beim Outdoor-Shop, um noch Gas für meinen Kocher zu erwerben. Dann drehte ich nach Süden und verliess Mendoza auf der San Martín. Da rollte es zunächst ganz gut, doch nach etwas weniger als 10 Kilometer schwand mein Vortrieb. Infolge der wenigen Fahrradkilometern in den letzten 3 Monaten und dem Stop-and-Go von Lichtsignal zu Lichtsignal zollte ich Tribut.

Zudem begann dann die Strasse auch zunehmend anzusteigen, bis ich dann auf gut Glück eine Abzweigung nahm und so die letzten Kilometer relativ eben nach Luján de Cuyo gelangte. Dort rollte ich dann bergab durch das Städtchen durch und erreichte unten die Ruta 40. Diese ist hier vierspurig mit einem breiten Mittelstreifen, wo locker noch ein paar Spuren Platz hätten. Zudem gibt es auch einen breiten Pannenstreifen, auf welchem ich mich dann fortbewegte.

Ich nahm wieder mehr Fahrt auf als zuvor und ignorierte die beiden Schilder, dass Fahrradfahren verboten sei. Dafür machten mir dann die Temperaturen zu schaffen. Das Mittagessen nach etwa 30 Kilometern nahm ich um 12.30 Uhr unter einer schattenspendenden Brücke ein. Und am Nachmittag machte ich dann spätestens nach jeweils einer Stunde eine Pause, um mich irgendwo in den Schatten zu legen. Daher verzichtete ich auch auf den empfohlenen Abstecher nach Tupungato und steuerte direkt Tunuyán an.

9 Kilometer vor dem Städtchen befand sich ein Touristen-Infobus, so dass ich ausgerüstet mit Karte und eingezeichneten Hotels in Tunuyán einrollen konnte. Beim 2. (von 3) Hotels war dann auch ein Zimmer frei, wo ich nun die Nacht verbringen werde.

Ziemlich beschäftigt hat mich heute meine Liquiditätssituation. Nachdem ich gestern im Supermarkt meine Kreditkarte nicht benutzen konnte, funktionierte sie auch heute morgen beim Outdoor-Shop nicht. Ich habe ja auch noch ein paar Dollars dabei, aber die Kreditkarte war doch ein wesentlicher Bestandteil der Strategie, die anfallenden Kosten zu decken. Und wenn die wegfällt, dann wird es in den 3 Wochen finanziell sehr eng… Nachdem ich das Abendessen (Milanesa Napolitana) auch nicht mit der Kreditkarte begleichen konnte, habe ich mal ein Mail an das Unternehmen gesandt. Nun kann ich nur noch hoffen, dass das Problem rasch gelöst wird!


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