Sa 20.08.2016 | Domegge di Cadore – Bruneck

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Via

  • Cortina d’Ampezzo
  • Cimabanche (1’530m)
  • Toblach

Infos

  • 99 km
  • 6:22 h
  • 5.00 l

รœbernachtung

  • Hotel

Kurz nach 8 Uhr รถffnete die Kasse vom Campingplatz, so dass ich bezahlen und wieder Fahrt aufnehmen konnte. Nach den ersten wenigen Kilometern bergauf erreichte ich Pieve di Cadore, und gleich wenige hundert Meter spรคter fand ich den Radweg auf der alten Bahnstrecke Richtung Cortina d’Ampezzo.

Gleich ging es wieder durch ein Bahntunnel gemรคchlich bergauf, doch spรคter gab es doch ein paar ruppige Steigungen. Da fehlen wohl mittlerweile ein paar Streckenabschnitte der alten Bahntrasse.

Und dann hatte ich plรถtzlich die olympischen Ringe vor Augen – nicht die aktuellen von Rio de Janeiro, sondern jene von der Skisprunganlage 1956 in Cortina d’Ampezzo.

In Cortina erreichte ich den Bahnhofplatz, von wo aus ich den weiteren Weg bereits kenne – denn da bin ich letztes Jahr von Toblach her angekommen. Allerdings waren letztes Jahr wesentlich weniger Radfahrer und Fussgรคnger auf der Strecke unterwegs als heute. Dennoch ist die Strecke immer noch sehr schรถn, und ich konnte mit einem beachtlichen Tempo hochfahren, auch wenn mittlerweile der Belag von Teer auf Schotter wechselte.

Vor der schmalen Brรผcke รผber die Schlucht legte ich die Mittagspause ein, und gleich auf der anderen Seite der Brรผcke begegnete ich Yuri, welcher zweieinhalb Monate mit dem Fahrrad unterwegs ist, den Balkan ebenfalls von Dubrovnik aus befahren hat und nun in den letzten Etappen nach Zรผrich unterwegs ist.

Genau einen Kilometer frรผher als gestern erreichte ich die Passhรถhe, dann ging es wieder sanft den Berg hinunter. Dabei hatte ich Glรผck: Wรคhrend letztes Jahr die Cristallo-Gruppe perfekt als Fotomotiv posierte und die Drei Zinnen in Wolken verhรผllt waren, war es heute genau umgekehrt. Also habe ich jetzt auch diese Felsen bildlich einfangen kรถnnen.

Weiter ging es den Radweg talwรคrts, an Toblach vorbei Richtung Bruneck. Das eine oder andere Mal ging es doch noch bergauf, aber hauptsรคchlich schรถn bergab. Und kurz vor Bruneck gab es noch zwei alte Eisenbahntunnel mit je 200 Meter Lรคnge zu durchfahren – herrlich!

In Bruneck suchte ich gegen 16.30 Uhr gleich ein Hotel – und das nicht zu frรผh! Als ich aus der Dusche kam, wurden draussen auch alle ohne Regenschirm geduscht!


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