Das spanische Pรคrchen verliess den Zeltplatz vor mir, so dass ich ausnahmsweise mal nicht der Erste war. Das war mir gestern Abend schon klar, denn sie wollen vor dem stรคrker werdenen (Gegen)-Wind schon ein paar Kilometer zurรผckgelegt haben. Ich musste meinerseits meine Packung vor dem Losfahren nochmals รถffnen, da die Sonnenbrille im Zelt blieb.
Zwischen Sigmaringen und Tuttlingen erlebte ich den bisher schรถnsten Abschnitt an der Donau. Der Fluss ist hier in ein enges Tal eingezwรคngt, auf beiden Seiten begrenzt von senkrechten Kalkfelsen. Der Radweg schlรคngelt sich ebenfalls durch das Tal, so dass es immer etwas zu bewundern gibt. Auf zwei Felsnadeln waren auch Anwesen mit unverbaubarem Ausblick auszumachen.
Kurz vor Immendingen wanderte ich noch ein paar Schritte im Flussbett der Donau. Der Fluss versickert hier im Sommer vollstรคndig und fliesst unterirdisch – zum Bodensee! Somit habe ich eigentlich die Donauquelle schon erreicht…
Aber auch nach Donaueschingen sind es nur noch ca. 25 km, das werde ich also morgen locker schaffen. Auf dem Radler-Zeltplatz in Immendingen habe ich daher die Karte studiert, wo ich die nรคchsten Tage noch langfahren kรถnnte.

















