Heute gab es nicht viele Entscheide zu fรคllen. Die erste wichtige stand nach der letzten รberquerung vom Rรถstigraben in Gampel an: soll ich die Rampe nach Goppenstein hochfahren, oder fahre ich weiter nach Brig und nehme dort den Zug? Nun, als ich die glitzernde Blechlawine in der gleissenden Sonne sah, entschied ich mich rasch fรผr Variante 2. Das war sicher die entspannendere Variante, bei dieser Hitze das Wallis zu verlassen…
Die nรคchste Entscheidung in Kandersteg: Veloweg oder Hauptstrasse? Hier wรคhlte ich die 1. Option – und fand mich rasch auf einem brutal steilen Schotterweg, wo die Bremsen ihrem nรคchsten Test unterzogen wurden. Wรคhrend der Radweg fast schnurgerade den Hang hinunter fรผhrt, รผberwindet die Hauptstrasse nebenan die Hรถhenmeter in mehreren Serpentinen. Pech, wenn man da mit Gepรคck hinauffahren will…
Da der Radweg gleichzeitig auch ein Wanderweg ist, orientierte ich mich an den gelben Schildern. Und als der Wanderweg zum Blausee abbog, verliess ich entsprechend den Radweg. Am Blausee genoss ich dann die etwas kรผhlere Luft zwischen den riesigen Felsblรถcken und die friedliche Stimmung am glasklaren See.
Nun galt es noch die letzte Entscheidung zu fรคllen: รbernachtung. Ich entschied mich am Blausee fรผr ein Hotel in Frutigen – und das war wohl wieder eine gute Wahl. Bei der Anfahrt wehte mir ein krรคftiger Wind entgegen, und gleich nach dem Check-in etwa um 15.30 Uhr begann das erste Gewitter – und 4 Stunden spรคter regnet es immer noch…


















