Witterungsbedingt war heute ein Ruhetag angesagt. Eine Regenwolke nach der anderen zog über Mariestad, so dass ich es vorzog, hier zu verbleiben. Dafür habe ich dann fast 10 Kilometer zu Fuss zurückgelegt. Als es gegen 11 Uhr mal nicht regnete, lief ich zum Konsum (knapp 2 Kilometer) zum Einkaufen und ass in der nebenan gelegenen Pizzeria noch was. Dann kehrte ich zurück auf den Campingplatz, verstaute meine Einkäufe im Zelt und machte mich auf den Weg in die Stadt (ca. 3-4 Kilometer). Dort suchte ich die Bibliothek auf, wo man eine halbe Stunde gratis im Internet surfen kann.
Während ich im Internet war, muss es wieder geregnet haben. Jedenfalls waren die Strassen nass, als ich aus der Bibliothek raus kam. Ich schlenderte dann noch durch die Innerstadt und kehrte gerade noch vor dem nächsten Schauer zum Zelt zurück. Dort begann ich dann das Sudoku-Heft zu bearbeiten, welches ich am Morgen erworben hatte.
An solchen Tagen zahlt es sich besonders aus, mit einem 2er-Zelt unterwegs zu sein. So kann ich das gesamte Gepäck im trockenen Innenzelt aufbewahren, und habe dennoch ausreichend Platz für mich. Bewähren tut sich auch die zusätzliche Zeltunterlage. So bleibt auch der Boden in der Apsis trocken. Und auch beim Zusammenpacken vom Zelt muss nicht gewartet werden, bis der Zeltunterboden trocken ist: Einfach die Zeltunterlage ausschütteln und zusammenfalten – fertig!
Der Ruhetag hat selbstverständlich auch eine Änderung der geplanten Route zur Folge. Schliesslich bleiben sowohl Ziel und Enddatum der Tour unverändert… Deshalb werde ich den Vättern-See nicht im Uhrzeigersinn zu ca. 75% umrunden, sondern nur etwa einen Viertel des Ufers im Gegenuhrzeigersinn abfahren. Somit verbleibt nun noch der Abstecher an die Südostküste Schwedens als Reservetag für die letzte Tourwoche.
