Am Morgen war es noch ziemlich frisch, so dass ich mit Thermohemd unter dem Shirt losfuhr. Dieses zog ich erst aus, als ich um 9 Uhr die offizielle Donauquelle in Donaueschingen erreicht hatte.
Ob sich Donaueschingen und Villingen-Schwenningen einen Wettstreit bieten? Jedenfalls wurde im Stadtteil von Schwenningen auch eine Quellfassung zugรคnglich gemacht, hier einfach vom Neckar.
Ich folgte nun dem Neckartalweg, und um die Mittagszeit war ich bereits in Rottweil.
Kurz nach dieser Ortschaft ging es etwa 70-80 Hรถhenmeter die Flanke eines Canyons hinunter, und ich dachte zuerst: Oh mein Gott, hoffentlich muss ich auf der anderen Seite nicht wieder hoch! Unten wartete aber das Flussbett des Neckars auf mich, und die Eisenbahnschienen neben dem Radweg hatten etwas beruhigendes. Schliesslich kann ein Zug auch nicht steile Rampen รผberwinden.
Der Radweg blieb tatsรคchlich in diesem Tal bis Horb, und nur im untersten Teil mussten kleinere Steigungen รผberwunden werden – insbesondere die letzten Kilometer vor Horb, die wegen einer Umleitung nicht auf dem normalen Fahrradweg zurรผckgelegt werden konnten.
Dies war aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch folgen sollte: der Campingplatz von Horb ist auf einer Anhรถhe gelegen. Und da morgen Sonntag die Lรคden geschlossen sind, habe ich in Horb die Taschen mit Verpflegung bis Montag morgen gefรผllt…
Aber auch dieser Anstieg war schlussendlich einmal bezwungen, so dass ich mein Zelt aufstellen, duschen und mich ausruhen konnte!


















