Do 13.08.2026 | Doolin

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Via

  • Cliffs of Moher

Infos

  • 0 km
  • 0:00 h
  • 0.00 l
  • Camping
  • RiversideCamping
  • EUR 15.00 (EUR 1.00 fรผr die Dusche wurde mir heute geschenkt)

Strava

2. Version nach einem Computerabsturz, gerade als ich den Text fertiggeschrieben hatte!

Schon gestern Abend entschied ich, dass ich heute in Doolin bleibe – zu schlecht und unstetig waren die Wetterberichte fรผr heute: von Regen den ganzen Tag zu Regen am Morgen zu Regen am Nachmittag zu Regen nur รผber Mittag war fast alles dabei! Wรคre ich losgefahren, wรคre ich sicher den ganzen Tag im Regen gewesen; so gab es nur am frรผhen Morgen zwei kurze Spritzer und am Nachmittag musste ich etwas machen, was ich schon seit Wochen nicht mehr tat: Schatten suchen!

Ganz in der Nรคhe sind die Cliffs of Moher, eine รผber 200 Meter hohe Steilklippe – und die wollte ich dafรผr heute besuchen. Dabei wurde ich zunรคchst von den Internet-Informationen etwas in die Irre geleitet, indem ich den Gratis-Shuttle um 10.00 Uhr nehmen wollte. Als ich 10 Minuten vorher an der Bushaltestelle war musste ich erfahren, dass der nรคchste Shuttle erst um 10.50 Uhr fรคhrt, der vorherige fuhr um 09.40 Uhr los.

Ich lief daher noch etwas die Hauptstrasse rauf und runter und fand mich etwas spรคter wieder bei der Bushaltestelle ein – und nun wartete eine ganze Horde auf den Bus. Zum Glรผck war sowieso ein zweiter Bus vorgesehen, so dass alle zu den Cliffs of Moher fahren konnten. Die Haltestelle war aber nichts im Vergleich zu den Menschenmassen bei den Cliffs of Moher: das ist ein echter Touristenmagnet!

Zuerst lief ich den sรผdlichen Weg ab und bewunderte die Klippen, bevor ich zum nรถrdlichen Teil ging und mir in den Sinn kam, dass ich ja auch noch Strava einschalten kรถnnteโ€ฆ Als ich die nรถrdlichste Absperrung des Weges fast erreicht hatte wurde mir bewusst, dass die Klippen nicht ewig dem Meer standhalten kรถnnen: Es war ein klitzekleines Mini-Erdbeben zu spรผren, gefolgt von einem tiefen Grollen – das kann keine Welle gewesen sein! Kurz danach strรถmte dreckigbraunes Wasser aus der Bucht, an der ich kurz zuvor vorbeigegangen bin, und darรผber wehte der Wind eine Staubwolke weg. Da ist offenbar ein Teil der Klippe ins Meer gestรผrzt wie bei einem kalbenden Gletscher.

Am Schluss ging ich noch auf den O’Brien Tower und betrachtete die verschiedenen Abschnitte der Kรผste vom Burgturm, bevor ich um 13.00 Uhr den Shuttle zurรผck nach Doolin nahm. In Doolin gab es zuerst eine Pizza, bevor ich auf den Zeltplatz zurรผckging. Dort trocknete ich in der Nachmittagssonne noch ein paar Sachen, die von gestern noch feucht waren – auch am Boden der Essenstasche hatte sich ein bisschen Wasser angesammelt. Ja, der „Radweg“ nach Ravenglass durch die Dornen hat an der Tasche seine Spuren hinterlassen, und ich habe nun mal versucht, die kleinen Lรถcher abzudichten. Mal schauen, ob es funktioniert.

Danach las ich das Buch von Matthew Reilly fertig, nun geht es wieder mit den James Bond-Bรผchern weiter.


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