So 20.07.2014 | Elburg – Olburgen

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Via

  • LF 9b / LF 3a
  • Zwolle
  • Deventer
  • Zutphen

Infos

  • 106 km
  • 5:35 h
  • 6.50 l

Übernachtung

  • Zelt

Holland ist definitiv ein fahrradfreundliches Land. Überall gibt es Radwege, und es wurden auch Fernradwege ausgeschildert. Diese sind dann immer wieder mit Knotenpunkten durchsetzt, wo man zu anderen Ruten wechseln kann – oder sich orientieren, wo man ist. Auf der oben erwähnten Homepage habe ich im Vorfeld Fahrradkarten von ganz Holland im Massstab 1:100’000 zu einem läppischen Preis erworben. Zudem lässt sich da auch online eine Rute planen.

Wer ohne GPS die Fernradwege befahren will, dem sei empfohlen, das Kartenset zu erwerben. Dieses bietet nicht nur nützliche Informationen zum Planen, sondern hilft auch bei der praktischen Umsetzung. So war ich schon das eine oder andere Mal froh, die Karte konsultieren zu können. Es kommt zwar selten vor, doch wenn man wegen fehlender oder unklarer Beschilderung Umwege fährt, kann das ganz schön ärgerlich sein…

So folgte ich dann heute morgen sofort wieder den Schildern mit der Aufschrift „LF 9b“, nachdem ich um 9 Uhr den Check-out beim Camping vornehmen konnte. Kreuz und quer – so hatte ich jedenfalls das Gefühl – ging es die 30 Kilometer bis nach Zwolle. Viel Verkehr war da nicht anzutreffen – Holland schläft am Sonntag morgen offensichtlich etwas länger…

In Zwolle wechselte ich dann auf die LF 3a, welcher ich bis an die Landesgrenze bei Maastricht folgen will. Aber an der Maas bin ich noch nicht, sondern ich fuhr heute beidseits der Ijssel.

Auch heute meldete sich der Magen anfangs Nachmittag mit einem flauen Gefühl, doch konnte ich diese Situation deutlich besser überstehen als gestern. Allerdings legte ich zwischen 13:15 Uhr und 14:00 Uhr gerade mal 5 Kilometer zurück: zuerst Hitze-/Schlafpause, dann Essenspause, dann Übersetzen mit der Fähre…

Danach ging es wieder deutlich besser, zumal ich auch keinen Schatten mehr warf. Dafür änderten sich die Himmelsfarben allmählich zu unheilvollen Blautönen, und gerade als ich beim Campingplatz von Olburgen um 16:30 Uhr ankam, begann es zu regnen. Nachdem ich das Zelt im leichten Regen aufgestellt hatte, trocknete es wieder ab. Aber um 18 Uhr kam dann das richtige Gewitter mit Sintflut-Regen! Aber mein Zelt hat auch das bravourös überstanden!


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