So 13.07.2025 | Ottenbach – Volketswil

,

Via

  • Zug
  • Hirzel
  • Wädenswil
  • Rapperswil
  • Maur

Infos

  • 104 km
  • 6:29 h
  • 6.50 l
  • Hotel
  • Parkhotel Wallberg
  • CHF 128.50
  • .

Strava

Letzte Nacht regnete es, so dass ich das Zelt heute Morgen nass einpacken musste. Abgekühlt hat es zwar nicht, aber die Sonne konnte wegen den Wolken / Dunst nicht voll niederbrennen. Da es dafür düppig war, floss der Schweiss dennoch in Strömen…


Zuerst ging die heutige Etappe nach Zug, wo ich am Bahnhof ein zweites Frühstück einkaufte, danach galt es eine Streckenwahl zu treffen: Geplant hatte ich via Ägerisee und Morgarten an den Zürichsee zu gelangen – mental und körperlich fühlte ich mich aber nicht bereit, diese Herausforderung zu bestehen. So wählte ich eine Route via Hirzel und ersparte mir so fast 300 Höhenmeter.


Auf dieser Strecke war ich froh, dass es die meiste Zeit einen (schmalen) Radweg gab, denn der Autoverkehr war ziemlich dicht. Zum Glück gab es nicht viele andere Velofahrer, die da hoch fuhren, denn zwischen Leitplanke und Strassenrand/Abgrund/2. Leitplanke gab es keinen Weg an mir vorbei!


Irgendwann war ich mal oben, und ich konnte nach Wädenswil hinunterrollen. Danach dem Zürichsee entlang – da hatte es deutlich weniger Verkehr als über den Hirzel – und nach einer Mittagspause über den Seedamm hinüber nach Rapperswil.


In Rapperswil hatte ich den Eindruck, heute eigentlich schon genug geleistet zu haben, schaute auf der Karte nach – und es gibt tatsächlich auch hier einen Campingplatz. Also die paar Kilometer weg von der Route unter die Räder genommen, dort angekommen – und es gab gar nirgends eine Anmeldung! Ich schaute auf der Homepage nach, und musste da lesen, dass man vorgängig schriftlich reservieren muss…


Nun, mental fühlte ich mich nach diesem Abstecher dafür auf dem Velo wieder besser, und ich fuhr zurück zur Route und nahm die Steigung aus Rapperswil hinaus in Angriff. Da hatte ich irgendwie das Gefühl, dass der Radweg auf die höchsten Hügel hinaufgeht, die es dort gibt – und mitterweile brannte die Sonne erbarmungslos…


Als es doch mal wieder hinunter ging, wurde ein allgemeines Fahrverbot auf dem Radweg signalisiert und dass die Umleitung über eine bestimmte Strasse führe. Tja, leider bin ich nicht von hier und kenne daher die Strassennamen  nicht… Da das Fahrverbot an einer Weggabelung stand ging ich davon aus, dass es das andere Strässchen sein muss – natürlich war das nirgens angeschrieben. Die grundsätzliche Richtung stimmte jedenfalls. Ich kam so nach Gossau ZH – und dort war die Hauptstrasse mit einem generellen Fahrverbot belegt! Ich wollte nicht umkehren und wieder den Berg hochkraxeln, und behalf mich zuerst mit dem Fussweg. Doch auch dieser endete später in einem Fussgängerverbot. Es fehlten mir aber nur noch etwa 100 Meter, um zur von mir gewünschten Abzweigung zu gelangen. So fuhr ich auf die einspurig befahrbare Strasse, was an diesem Sonntagnachmittag überrhaupt kein Problem war, und ich konnte doch noch in Richtung Greifensee fahren.


Am Greifensee liegt Maur mit seinen drei Campingplätzen. Diesen Ort hatte ich mir ursprünglich als Etappenziel vorgenommen. Leider waren alle Campingplätze vollständig belegt, so dass ich auf booking.com eine Alternative suchen musste. Daher bin ich schlussendlich in Volketswil gelandet – es hätte zwar Übernachtungsmöglichkeiten gegeben, die noch näher bei Maur sind, aber über CHF 500 wollte ich für eine Nacht dann doch nicht ausgeben…


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