3 Mal Beinwil – mit diesem Ziel startete ich heute Morgen die erste Etappe der diesjährigen Tour. Im ersten Beinwil gestartet, ging es gleich den Passwang hoch, so dass ich nach einem Kilometer das erste Beinwil-Foto schiessen konnte.
Danach ging es auf der bestens bekannten Strecke tendenziell bergab bis Suhr, um dort Kurs auf Beinwil am See zu nehmen. Vor dem Ort gab es nochmals eine kleine Steigung, aber die war rasch abgehakt.
Ich wusste aber, dass mir das Pièce de Résistance noch bevorstand: die nächste Hügelkette, um auf der anderen Seite durch Beinwil im Freiamt fahren zu können. Der Veloweg ging schon den Berg hoch, als die Anzeige kam: 380 Höhenmeter auf den nächsten 5 km. Die brennende Mittagssonne war da auch schon zu spüren, so dass ich am Fuss vom Schloss Heidegg im Schatten eines Baumes einen kurzen Mittagsschlaf einlegte.
Danach ging es unvermindert bergauf, denn seit der Anzeigetafel mit den Höhenmetern hatte ich ja erst etwa 500 Meter zurückgelegt… So war ich bald auf der Höhe des Schlosses, und es ging noch weit hinauf.
Nach einer weiteren Pause hatte ich Glück: Ich nahm die 3. 1.5l-Tasche aus der hinteren Packtasche, da die anderen beiden fast leer waren. Mehr als 5 Minuten später kam mir in den Sinn, dass ich die Gummizüge gar nicht mehr montiert hatte! Zum Glück hingen diese immer noch am Gepäckträger runter, so dass ich nicht umkehren und sie einsammlen musste.
Das letzte Stück der Steigung war geschottert, dafür etwas weniger steil und im Wald. So schaffte ich die Kuppe irgendwann doch noch und ich konnte bergab durch das dritte und letzte Beinwil rollen.
Danach ging es weiter ins Tal hinab, über die Reuss und schlussendlich die letzten Kilometer zum Campingplatz in Ottenbach. Erschöpft konnte ich dort das Zelt aufstellen und anschliessend eine erfrischende Dusche geniessen!
