Am Morgen musste ich mich mehrmals dazu zwingen, nochmals einzuschlafen – schliesslich will ich die Stadt erst zu einer „vernรผnftigen“ Zeit besichtigen… Um 8 Uhr verliess ich schlussendlich das Appartment-Studio und lief zur nahegelegenen Bushaltestelle. Ich habe den Eindruck, die Busse fahren hier durch fast jede Strasse – und der รถffentliche Verkehr ist in Luxemburg gratis! Nach wenigen Haltestellen war ich im Zentrum und suchte den Place Guillaume II. Dort begann die Sehenswรผrdigkeiten-Tour, die ich mir gestern als pdf vom Tourismusbรผro heruntergeladen habe.
Nach gefรผhrten Touren hatte ich gestern auch noch gesucht, aber die waren fรผr dieses Wochenende schon alles ausgebucht. Also lief ich mit dem pdf auf dem Handy auf eigene Faust durch die Altstadt und lernte ein bisschen Luxemburger Geschichte. Die Fotogalerie zeigt eine kleine Auswahl, was ich dabei gesehen habe…
Fรผr 11.15 Uhr hatte ich mir noch ein Ticket gekauft, um in die unterirdischen Befestigungsgรคnge der Bock-Kasematten einzutauchen. Unglaublich, was die frรผher aus dem Sandstein gehauen haben! Zum Glรผck hatte ich zuvor den Stadtrundgang gemacht und konnte mich bei den รffnungen immer wieder orientieren – sonst hรคtte ich in diesem dreidimensionalen Labyrinth wohl hoffnungslos die Orientierung verloren!
Nach einem Besuch der Sankt-Michaelskirche, dem รคltesten Sakralbau der Stadt, ging es nochmals raus in die Hitze – aber nur noch, um etwas zu essen, etwas einzukaufen und den Bus zurรผck in meine Unterkunft zu nehmen. Dort habe ich am Nachmittag nicht mehr viel gemacht: Wรคsche in der Waschmaschine gewaschen und auf dem Balkon getrocknet (bzw. bei dieser Hitze gebraten!) war das Wichtigste. Zudem habe ich am Abend noch das Nรคh-Set hervorgekramt – auch dieses benรถtigte ich wie das Reifenflickzeug viel zu frรผh in diesem Abenteuer: Die Bike-Hose muss am Donnerstag irgendwo unglรผcklich angehรคngt haben, so dass sich die linke Gesรคsstasche lรถste und dadurch eine Naht aufging. Nun wird dieses Kleidungsstรผck zukรผnftig als Ersatzbekleidung fungieren und die andere, identische Hose zur „Hauptbekleidung“.


















