Wie die Nacht zuvor hatte ich auch diesmal alle Löcher am Zelt offen. Dabei wurde ich kurz vor dem Einschlafen überrascht, als mir eine Gruppe Rindviecher einen Besuch abstattete und ins Zelt hineinstarrte. Offenbar habe ich meinen Schlafplatz auf ihrem üblichen Wanderweg eingerichtet… Sie fanden dann einen anderen Weg durch das Gebüsch, um ihre Reise fortzusetzen.
Ab 8 Uhr nahm ich dann wieder Fahrt auf, weiterhin durch die vegetationsarme Gegend, nur manchmal durch Monokulturen unterbrochen. Erst ab Caucete wurde es dann wieder abwechslungsreicher, mit Reben, Alleen – aber auch mehr Verkehr. Während ich kurz vor Caucete noch einen eigenen Radweg benutzen durfte, war dann ab Caucete der Seitenstreifen wieder mal geteert, so dass ich auf diesen auswich und die Strasse frei hielt.
In San Juan war ich froh, dass ich seit Luján über einen Touristenführer bei mir habe, welcher auch einen kleinen Stadtplan von San Juan enthält. Nachdem ich ihn hervorgekramt hatte, fand ich ohne grosse Umwege ein Hotel.
