Mo 08.08.2022 | Zwiesel – Roding

,

Via

  • Regen
  • Viechtach
  • Cham

Infos

  • 97 km
  • 6:18 h
  • 6.00 l
  • Zelt

STRAVA

Um 07.30 Uhr gab es Frühstück im Hotel, dreiviertelstunden später fuhr ich los. Mit dem Zwieselberg wartete bald die erste Steigung auf mich, doch danach ging es relativ rasch bis Regen – der Ort, nicht das Nass von oben! Dort deckte ich mich für die Tagesverpflegung ein – im grössten Edeka seit Friedrichshafen.


Nun ging es richtig in die Beine! Die knapp 30 Kilometer bis Viechtach folgten nicht dem Flusslauf, sondern war eine ständige steile berg- und talfahrt – einmal mehr. Bergauf benötigte ich jeweils die gesamte Breite des Teerstreifens, bergab musste ich oft wegen der unübersichtlichen Verhältnisse durchgehend bremsen. Was für eine Energieverschwendung! Auch heute durfte ich einmal innert kürzester Frist denselben Bergrücken zweimal überqueren…


In Viechtach war es bereits 12 Uhr, doch es waren kaum mehr als 40 Kilometer auf dem Zähler. Mein Mittagessen nahm ich auf dem sehr belebten – vom Durchgangsverkehr – Dorfplatz ein und machte dabei nur eine kurze Rast. Nun befand sich aber der Radweg auf einer stillgelegten Bahnstrecke. Der Untergrund war zwar nicht mehr geteert, ober die wesentlich moderatere Steigung war eine wahre Wohltat. Nur bei einer Umleitung wurde es nochmals steiler.


Auf den Kulminationspunkt gönnte ich mir einen kurzen Mittagsschlaf, danach ging es schön gemächlich wieder zum Fluss Regen hinunter. Dort endete der Bahnradweg, und der Radweg folgte nun mehrheitlich dem Flusslauf. Somit war die Fahrt am Nachmittag topografisch deutlich weniger anstrengend als am Vormittag.


In Cham – diese Ortschaft gibt es nicht nur in der Schweiz – sah ich, dass es in Roding einen Zeltplatz gibt, nur 15 Kilometer entfernt. Aufgrund einer Umleitung kam ich dabei sogar am Schloss Thierlstein vorbei.


In Roding hatte ich dann grosse Mühe, den Zeltplatz zu finden. Auf MAPS.ME war er auf einer Halbinsel im Nirgendwo eingezeichnet, die Navifunktion schlug einen Weg über den Fluss vor, wo es gar keine Brücke gibt… Zum Glück war auch das Sanitärgebäude des Zeltplatzes auf MAPS.ME eingezeichnet, und dort befand sich tatsächlich die Anmeldung. Es ist wirklich nur eine grosse Wiese zum zelten, und mit 5 Euro die wohl günstigste Nacht dieser Tour. Bei diesem Preis gibt es selbstverständlich kein WLAN.


Ich suchte mir einen Schattenplatz unter den Bäumen, und da kam schon Stefan aus der Nähe von Heidelberg angeradelt – auch er war auf der Suche nach der Anmeldung. Seine erste Fahrradtour machte er in Südamerika, und auch in Afrika war er schon unterwegs. Jetzt fährt er nach Prag und von dort aus mit dem Bus zurück.


Kurze Zeit später kam noch ein Lokalreporter vorbei, der uns zu unseren Reisen interviewte. Nicht dass wir berühmt wären, sondern er macht eine Reportage über den Zeltplatz.


Meine Lieblingsetappen

Mehr...

Newsletter

Möchtest du regelmässig über mein Fahrrad-Abenteuer per Mail informiert werden und zusätzliche Informationen erhalten? Dann freue ich mich auf deine Newsletter-Anmeldung!

Anmeldung...

Beiträge filtern


Back to top arrow