Di 28.07.2026 | Caol – Helensburgh

,,

Via

  • Fort William

Infos

  • 6 km
  • 29:12 h
  • 2.50 l
  • Ferienwohnung
  • Number 79, Cosy Central Helensburgh
  • GBP 105.50

Strava

Heute war zuerst ausschlafen angesagt – die Ferienwohnung musste ich spรคtestens um 11.00 Uhr verlassen, der Zug in Fort William fuhr um 11.40 Uhr. Das Ticket nach Glasgow hatte ich mir gestern Abend am Bahnhof besorgt, daher war ich schon gestern nach Fort William gefahren. Um 7.00 Uhr war aber definitiv nichts mehr mit schlafen, weshalb ich mich auf die Suche nach einer Unterkunft fรผr die nรคchsten zwei Tage machte – morgen regnet es noch mehr als heute. In Glasgow ist derzeit aber definitiv Hochsaison, die Preise der noch verfรผgbaren Hotelzimmer sind astronomischโ€ฆ So konsultierte ich den Zugfahrplan und ging Haltestelle um Haltestelle von Glasgow zurรผck, bis ich eine einigermassen bezahlbare Unterkunft fand. So werde ich nun halt in Helensburgh nรคchtigen.

Etwas nach 09.30 Uhr begann das Einpacken – das Zelt ist ziemlich trocken geworden, einige Kleidungsstรผcke sind immer noch feucht – und gegen 10.45 Uhr fuhr ich wieder in Regenjacke und -hose die knapp 4 Kilometer zum Bahnhof von Fort William. Dort machte ich zuerst beim Lidl Halt und fuhr anschliessend รผber den Morrison-Parkplatz bis vor die Bahnhofshalle. Diese war schon gut gefรผllt, aber auch schรถn trocken und warm. So konnte ich meine Regenkleider wieder ausziehen und mich fรผr die Zugreise bereitmachen.

Das Rad kam in den vordersten Wagen – das Gepรคck musste demontiert und das Fahrrad am Hinterrad aufgehรคngt werden – und ich ging zu meinem reservierten Sitz im nรคchsten Waggon. Den eBook-Reader habe ich bereitgelegt, aber nur in einem Bahnhof ein paar Zeilen gelesen; stattdessen bestaunte ich das vorbeiziehende schottische Hochland. Der Zug gewann zuerst durch Wรคlder und Farnlandschaften an Hรถhe, fuhr anschliessend dem Stausee Loch Treig entlang und erreichte beim Bahnhof von Corrour den hรถchsten Punkt der Strecke. Wie ich Abends gelesen habe, ist das mit 408 m รผ. M. auch der hรถchstgelegene Bahnhof von Grossbritannien – und dieser befindet sich mitten in einem riesigen Hochmoor. Offensichtlich gibt es รผber dieses Moor auch einen Wander-Fernweg, denn ich sah einige mit Rucksack dem garstigen Wetter trotzen.

Spรคter kamen wir wieder zurรผck in die Zivilisation, und um ca. 14:45 Uhr fuhren wir im Bahnhof Helensburgh Upper ein. Das ganze Gepรคck auf den Bahnsteig rausgeworfen, dann das Fahrrad – aber ich hรคtte mich nicht so beeilen mรผssen, denn der Lokfรผhrer schob anschliessend sein Fenster runter und fragte, ob ich alles draussen habe.

In Helensburgh regnete es natรผrlich auch, auf der Zugfahrt gab es einen ganz kurzen Abschnitt mit Sonnenschein. Ich zog nur die Regenjacke an und liess die Regenhose im Gepรคck, es waren ja nur ein paar Hundert Meter zu meinem nรคchsten Stopp beim Co-op – und dorthin musste ich auch gar nicht in die Pedale treten, denn es ging nur bergab! Im Laden inspizierte ich jedes Regal, was ich alles einkaufen kรถnnte – es darf aber nicht Zuviel sein, denn morgen wird meine Leistung ja minimal sein! Das schlendern zwischen den Regalen hatte aber noch zwei weitere Zwecke: Da der Laden morgens um 6.00 Uhr รถffnet, kann ich hier am Donnerstag rasch Proviant einkaufen, und die Ferienwohnung konnte ich offiziell erst ab 16.00 Uhr beziehen. Nun, um 15.45 Uhr liess sich die Tรผr auch schon รถffnenโ€ฆ

So sind nun die Kleider wieder zum Trocknen im Wohnzimmer aufgehรคngt, dort steht wiederum auch mein Fahrrad. So ist auch dieses im Trockenenโ€ฆ


Meine Lieblingsetappen

Mehr…

Gefahrene Route 2026


Newsletter

Mรถchtest du regelmรคssig รผber mein Fahrrad-Abenteuer per Mail informiert werden und zusรคtzliche Informationen erhalten? Dann freue ich mich auf deine Newsletter-Anmeldung!

Anmeldung…

Beitrรคge filtern


Back to top arrow