Den Rรผcken spรผrte ich heute morgen wieder stรคrker als gestern abend, aber weit nicht mehr so schlimm wie gestern morgen. Und nach ein paar Kilometern, als alles warm war, hatte ich wieder die volle Bewegungsfreiheit.
Und die ersten Kilometer hatten es gleich in sich, indem ich durch Thiers hindurch klettern durfte, und anschliessend die Steigung bis ca. km 30 weiterging. Immerhin war es nach Thiers nicht mehr allzu steil, so dass ich mit viel Kraft die grรถsseren Gรคnge durchtreten konnte. Danach folgte die erste lรคngere Abfahrt, bis es von Saint-Thurin nach Saint-Martin-la-Sauvetรฉ hinaufging. Aber auch dort wirbelten obenheraus die Beine wieder problemlos, so dass ich auch diese Steigung bald hinter mir gelassen hatte.
Nun ging es Richtung Loire, doch da war zuerst eine elend lange Gerade mit ein paar wenigen Wellen vor Saint-Georges-de-Baroille zu bewรคltigen. Bei der ersten Welle hรถrte ich im Wiegetritt ein komisches Gerรคusch hinter mir – und hielt sofort an. Beim Einkauf 5 km frรผher hatte ich vergessen, die Gummiseile festzuzurren, nun hingen sie nur vom Gepรคckstrรคger runter. Wenn sich da eines im Hinterrad verfangen hรคtte…
Nach Georges-de-Baroille ging es definitiv zur Loire hinunter und รผber die Brรผcke auf die andere Seite – und dann natรผrlich wieder den Berg hoch. Aber auch hier war immer noch viel Kraft in den Beinen zu spรผren! Als ich oben in Neulise ankam, war ich dann doch etwas erschรถpft und gรถnnte mir im Restaurant an der Kreuzung ein eisgekรผhltes 7up.
Mit dieser Stรคrkung nahm ich die Abfahrt in Angriff, worauf natรผrlich bald die nรคchsten Wellen folgten. Bei einem dieser Anstiege machte ich dann auch ein kleines Nickerchen in der schattigen Bushaltestelle, denn an der Sonne war es brutal heiss.
Die letzte Abfahrt nach Amplepuis folgte bald, und es galt nun noch, auf den letzten Kilometern die letzten Hรถhenmeter vom Tag zu bewรคltigen – und auch jetzt noch war Kraft in den Beinen! So macht es doch mehr Spass, die wiederum deutlich รผber 1’000 Hรถhenmeter zu bewรคltigen.
In Cublize installierte ich mich auf dem Campingplatz am See und fรผllte meine Energiereserven fรผr den kommenden Tag.


















