Nun ist es also soweit: 18. und letzte Etappe dieser Tour, der Kreis um die Schweiz soll heute geschlossen werden!
Frรผhstรผck gab es um 07.00 Uhr, 50 Minuten spรคter radelte ich los. Frรผher – vor 10-20 Jahren – habe ich die Strecke von Wehr nach Schopfheim รถfters mit dem Rennrad bewรคltigt, ich konnte dabei immer relativ grosse Gรคnge durchtreten. Heute benutzte ich erstmals den Radweg, der mit einer Zusatzschlaufe via Hasel die Steigung noch moderater machte. Mit dem vollbeladenen Tourenbike musste ich zwar trotzdem die kleinen Gรคnge benutzen, aber ich kam ohne grosse Probleme hoch – und auf der anderen Seite auch wieder runter.
Ab Schopfheim benutzte ich einen mir bisher unbekannten Radweg, der heute von zahlreichen Schรผlergruppen bevรถlkert wurde. Was ist denn hier los? Ab Maulburg hatte ich den Radweg wieder mehrheitlich fรผr mich alleine, und ich konnte mich an diverse Passagen wieder erinnern.
In Lรถrrach galt es, rechtzeitig die Abzweigung vom Radweg der Wiese entlang zu erwischen – es wรคre ja schรถn blรถd, wenn ich kurz vor dem Ziel doch noch vorzeitig in die Schweiz fahren wรผrde! Ich fand die Abzweigung problemlos, und nun ging es nochmals hart den Hรผgel hoch. Und da es die letzte wesentliche Erhebung dieser Tour im Ausland ist, bin ich gleich eineinhalb mal hochgefahren…
So kam ich nach Weil am Rhein und stand auf der Kreuzung, wo ich vor knapp drei Wochen von Basel herkam. Der Kreis rund um die Schweiz ist somit geschlossen! Noch einen kurzen Einkauf (zu Hause ist der Kรผhlschrank leer…), รผber die Dreilรคnderbrรผcke nach Huningue und von dort aus rheinaufwรคrts zur letzten Grenzรผberquerung – nun wieder zurรผck in die Schweiz! MAPS.ME benรถtigte ich nicht mehr, den nun verfรผgte ich รผber die notwendigen Ortskenntnisse. So fuhr ich durch Basel hindurch, via Mรผnchenstein nach Aesch und von dort auf dem Radweg ins Laufental.
Am Bahnhof in Zwingen legte ich eine letzte Schlafpause ein. Nun sind es noch 16 km und 400 Hรถhenmeter – wobei fast die Hรคlfte der Hรถhenmeter auf den letzten 2.5 km auf mich warten… Mit diesem Wissen um die Strecke schaffte ich auch diesen Schlussanstieg und fuhr bis vor die Haustรผr.
An der Sonne trocknete ich Zelt und Schlafsack, so dass diese wieder fรผr die nรคchste Tour bereit sind. Nun geniesse ich zuerst aber das Ende dieser Tour. Die geplante Route habe ich vollstรคndig eingehalten, die Etappenlรคngen habe ich aber flexibel gestaltet. Trotz des nassen Sommers hatte ich viel schรถnes Wetter, die Schlechtwetterfronten habe ich meist in Hotels „ausgesessen“. Es ging mir durchwegs gut, nur das Handy bereitete mir Sorgen – immerhin liess es sich im ausgeschalteten Zustand jeweils rechtzeitig wieder aufladen. Somit kann 2026 die ganz grosse Tour kommen!


















