Letzter Tag dieser Tour! Mit diesem Gedanken packte ich heute Morgen meine Sachen auf das Fahrrad und fuhr wieder รผber die Grenze nach Deutschland. Basel war das erklรคrte Ziel, und bis dorthin sind es noch ca. 70 Kilometer.
Ich folgte weiter dem Rheintalweg, der Rhein war manchmal mit einer spiegelglatten Oberflรคche zu sehen.
In den ersten Stunden war es dabei schwรผlwarm, so dass meine verschwitzten Kleider nass an mir kleben blieben. Dabei wurde mir auch zum Verhรคngnis, dass ich nach dem Einstreichen der Sonnencrรจme nicht nochmals auf die Toilette ging. Infolgedessen konnte ich in der Gegend von Bad Krozingen plรถtzlich nicht mehr schalten – das Gemisch aus Schweiss und Sonnencrรจme nahm mir jeglichen Grip am Drehschalter. Erst als ich mit einem Taschentuch den Lenker, die Schaltung und die Hรคnde von diesen Rรผckstรคnden befreit hatte, konnte ich die Gรคnge wieder wechseln.
Frรผher fuhr ich รถfters auf der franzรถsischen Seite nach Chalampรฉ, dort รผber den Rhein nach Neuenburg und auf der deutschen Seite zurรผck nach Basel. In Neuenburg konnte ich die Einfahrt sehen, als ich jeweils von der Brรผcke die Rampe hochkam. Etwa 20 Meter verbrachte ich auf dieser einstigen Standardrunde, dann bog der Radweg rechts ab – und die verschiedenen Wege kreuzten sich erst in Basel wieder.
Vor der Grenze legte ich noch einen kleinen Einkaufsstopp ein, da der Kรผhlschrank zu Hause leer ist. Danach ging es in Basel hinein zur Wettsteinbrรผcke. Dort prรผfte ich den Fahrplan auf den Passwang, denn das Postauto fรคhrt werktags ja nur alle zwei Stunden auf den Passwang. Habe ich nun noch 20 Minuten Zeit bis zum Bahnhof oder 80 Minuten? Es waren noch 80 Minuten, und so konnte ich in aller Ruhe die letzten Kilometer zurรผcklegen.
Zu Hause machte ich mir den strahlenden Sonnenschein zu Nutze und trocknete meine Ausrรผstung (Zelt, Schlafsack usw.) So sind diese Sachen bereits wieder bereit fรผr das nรคchste Abenteuer!


















