Di 14.07.2026 | Douglas – Kirk Michael

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Via

  • Castletown
  • Port St. Mary
  • Cregneash
  • Port Erin
  • Peel

Infos

  • 64 km
  • 4:52 h
  • 6.00 l
  • Camping
  • Glen Wyllin Camping
  • GBP 13.50

Strava

Die Isle of Man gefällt mir: Nette Leute, tolle Blicke auf Landschaft, Küste und Meer, schöne Städtchen, anspruchsvolle aber fahrbare Strassen, guter Strassenbelag!

Nach einer kurzen, erholsamen Nacht fuhr ich gegen 7 Uhr los, zuerst zurück zum Fährhafen. Statt auf die Fähre ging die Strasse rechts davon vorbei, Richtung Süden. Es gab gleich zu Beginn ein paar Wellen zu erklimmen, doch ich wurde dabei leicht mit Rückenwind unterstützt. Am Flughafen vorbei ging es zuerst nach Castletown, dem früheren Hauptort der Insel. Der Küste entlang ging es zunächst weiter nach Port St. Mary, gefolgt von einem happigen Aufstieg nach Cregneash. Von dort aus könnte man zur Küste hinunterfahren zur südwestlichsten Ecke der Insel. Da es doch ca. 130 Höhenmeter sind und man auf der gleichen Strasse wieder hinauf muss, habe ich das sein lassen und mich stattdessen auf der Anhöhe auf einer Sitzbank verpflegt und die Aussicht genossen.

Auf Meereshöhe war ich wenig später trotzdem wieder, nun aber in Port Erin – Luftlinie liegt dieser Ort nur wenige Kilometer von Port St. Mary weg. Danach folgte das Haupthindernis des Tages, denn die Westseite der Insel ragt hier in die Höhe. So ging es von praktisch 0 auf ca. 350 Meter hinauf! Immerhin war der Anstieg nicht so steil wie die Strässchen in Wales, aber bei Sonnenschein und Windstille hinterliess ich eine kontinuierliche Schweissspur auf dem Asphalt. Auf der anderen Seite ging es hinunter nach Peel, zuerst gemächlich und danach so steil, dass ich froh bin, die Insel im Uhrzeigersinn zu umrunden!

Am Hafen von Peel war ich kurz nach Mittag, weshalb ich die nächste Essenspause mit Erholungsphase einlegte. Da wusste ich ja bereits, dass es nicht mehr weit ist zum Tagesziel: Bereits in Cregneash hatte ich für Donnerstagmorgen die Fährverbindung nach Heysham gebucht, und aufgrund der Lage der permanenten Campingplätze – während der Tourist Trophy kommt ein Vielfaches an temporären Plätzen hinzu – hatte ich nur noch ca. 10 Tageskilometer vor mir. So sollte es morgen reichen, auf dem nördlichen Teil die Runde zurück nach Douglas abzuschliessen.

So war ich bereits kurz nach 15 Uhr auf dem Campingplatz von Kirk Michael, stellte mein Zelt auf, fuhr vor dem Duschen noch rasch die wenigen Meter zur Küste und ruhte mich anschliessend aus. Zudem galt es noch, eine Unterkunft für morgen Abend zu buchen. Den Campingplatz bei Douglas, den ich gestern auf der Karte gesehen habe, ist offenbar nur temporär, weshalb ich wieder ein Zimmer am selben Ort wie für letzte Nacht gebucht habe. Wenn ich das selbe Zimmer erhalten werde, wäre das genial!


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