Do 29.10.2026 | Castel Volturno – Napoli

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Via

  • Fusaro
  • Pozzuoli

Infos

  • 53 km
  • 3:12 h
  • 3.5 l
  • Hotel
  • Hotel Cineholiday
  • EUR 50.05 (inkl. Frühstück)

Strava

Heute Morgen hatte ich noch ein etwas diffues Gefühl im Verdauungstrakt. Ich buchte daher ein Hotel in Neapel für zwei Nächte – dorthin sind es lediglich 50 mehrheitlich flache Kilometer. Einchecken kann ich ab 14.30 Uhr, ich blieb daher noch etwas im Bett liegen und reizte die Check Out-Zeit bis 10.00 Uhr aus. Dass ich nicht ernsthaft krank sein kann, zeigte sich auch auf den ersten Kilometern: Obwohl ich es gemütlich nahm und wenig Druck auf die Pedale gab, rollte ich dennoch mit über 20 km/h dahin…

Nach 20 Kilometern sah ich einen anderen Tourenfahrer vor mir – der erste seit den beiden Franzosen in Florenz! Ich unterhielt mich eine Weile mit Paul, ein nach Österreich ausgewanderter Schweizer, der eine Radtour von Wien nach Sizilien unternimmt und seit einem Monat unterwegs ist. Im Frühling fuhr er bereits von Wien nach Istanbul. Wir fuhren anschliessend ein paar Kilometer gemeinsam, machten unsere Mittagspause und fuhren weiter bis Fusaro. Dort trennten sich unsere Wege, nachdem wir den elend langen Stau aufgrund einer Baustellenampel hinter uns gelassen hatten; er erkundete noch die Halbinsel, während ich mich direkt auf den Weg nach Neapel machte. Da er auch in Neapel übernachten, werden wir uns zum Abendessen nochmals treffen.

Nun ging es nicht mehr ausschliesslich flach weiter, dafür gab es von den Anhöhen einen schönen Ausblick über die Bucht. Während der Asphalt zuvor hervorragend war (mit Senkungen an der Seite, die jeweils zu Umrunden waren), ging es in Pozzuoli mehr schlecht als recht auf Kopfsteinpflaster voran – und später war die Strasse ein Asphalt-Flickenteppich, wo es ähnlich holperte wie auf dem Kopfsteinpflaster!
Nachdem ich Napoli durch einen Tunnel erreicht hatte (die EuroVelo 7 biegt ein paar Hundert Meter davor ab und biegt nach dem Tunnel wieder auf „meine“ Strasse ein, aber ich war auf einem Fahrradweg, der weiter geradeaus ging…), führte die Route an ein paar Sehenswürdigkeiten vorbei – und natürlich war auch der Vesuv zu sehen.

Kurz nach 15.00 Uhr war ich vor dem Hotel in der Nähe des Bahnhofs, und nach dem Duschen ging es in den nächstgelegenen Supermarkt; jenen, den ich mir bei der Anfahrt markiert hatte, war geschlossen (allenfalls Mittagspause?). Die Route führte mich jedenfalls durch sehr enge und dunkle Gassen. Morgen wird es wohl noch dunkler, denn ich habe mir schon mal ein Ticket für „Napoli Sotterranea“ gesichert!


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