So 23.08.2026 | Newgale – St Clears

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Via

  • Broad Haven
  • Haverfordwest
  • Pembroke
  • Tenby
  • Saundersfoot
  • Amroth
  • Laugharne

Infos

  • 87ย  km
  • 5:47 h
  • 5.50 l
  • Camping
  • The Marsh Campsite
  • GBP 15.00

Strava

Als ich gestern Abend die Homepage aktualisierte, fiel plรถtzlich das WLAN aus – und im Zelt hatte ich keinen Mobilfunkempfang. Draussen wehte der kalte Wind, so dass ich den Upload des Tagesberichts um einen Tag verschob.

Auch heute Morgen war WLAN immer noch nicht zurรผck. Der Wind wehte zwar auch nicht, aber es war trotzdem bitterkalt. Erst als die Sonne schien, wurde es etwas wรคrmer – und so konnte ich beim Start kurz vor 08.00 Uhr doch wieder nur mit Kurzarmhemd bekleidet losfahren. Ins Schwitzen kam ich rasch, denn die Anstiege der Kรผste entlang waren gnadenlos – dafรผr gab es immer wieder schรถne Ausblicke!

In Broad Haven drehte der Radweg von der Kรผste weg, um nach Haverfordwest zu gelangen. Von dort aus hatte es auch den einen oder anderen ruppigen Anstieg, aber oft war es auf diesem Radweg auch relativ eben – vermutlich wieder eine stillgelegte Bahnstrecke. Nur am Schluss war wieder Klettern angesagt, denn die Brรผcke รผber die Daudgelddau war weit oben, um auf der anderen Seite in Pembroke Dock einzutreffen. Hierhin hรคtte ich gestern von Rosslare auch mit einer Fรคhre von Irish Ferries fahren kรถnnen, diese legte 30 Minuten spรคter ab und wรคre etwas gรผnstiger gewesen – aber dann hรคtte ich die tollen Ausblicke auf die Kรผste von Fishguard bis hierher verpasst!

Etwas nach Pembroke legte ich meine Mittagspause ein, und danach fรผhrten mich die Radwegweiser vom National Cycle Network Nr. 4 etwas in die Irre – so fuhr ich schlussendlich auf einer etwas breiteren Strasse in Tenby ein – Hรถhenmeter machte aber auch diese!

In Tenby gab es auch etwas zu feiern: Ich habe Kilometer 5’000 erreicht! Kรถrperlich und – soweit ich es beurteilen kann – geistig geht es mir hervorragend! Die Fรผsse scheinen in den letzten Wochen etwas gewachsen zu sein, denn ich kann diese nun beim Duschen viel besser sehen… Glรผcklicherweise sind Socken und Schuhe mitgewachsen…

Bei der Stadtausfahrt von Tenby machte ich etwas, was ich rรผckblickend schon gestern in Fishguard hรคtte tun sollen: Da der Vorderreifen in immer kรผrzeren Abstรคnden wieder aufzupumpen war, reparierte ich den Reifen. Wie vermutet handelt es sich um einen Folgeschaden von Tag 2, denn der auf den Mantel geklebte Flick, um das Loch der Scherbe abzudecken, war mittlerweile durchgescheuert. Also habe ich gleich zwei Flicke verwendet: Einen auf den Schlauch, den anderen auf den Pneu. Mal schauen, wie lange das wieder hรคlt… Auch dem Hinterrad habe ich noch etwas mehr Luft gegeben – das ist schon eine Weile her, dass ich dort etwas nachgefรผllt habe. Das Ergebnis war bemerkenswert: Unglaublich, wie viel leichter das Rad nun รผber den Asphalt rollte!

Trotzdem ging es nicht allzu rasch voran, denn die Anstiege und Abfahrten waren extrem steil, bis zu 20 %, so dass ich mich im 1. Gang hochkรคmpfen und aufgrund der engen und unรผbersichtlichen Verhรคltnisse hinunterbremsen musste! An den nachfolgenden Kรผstenorten Saundersfoot und Amroth prรคsentierten sich die Verhรคltnisse zudem identisch wie in Tenby: Der Radweg fรผhrte durch zugeparkte Strassen mit entsprechendem Stau sowie durch Fussgรคngerzonen, wo ebenfalls nur ein sehr langsames Vorwรคrtskommen mรถglich war. Das war neben den vielen Hรถhenmetern zusรคtzlich zermรผrbend!

Schlussendlich schaffte ich es doch noch nach Laugharne, und von dort aus den letzten krรคftezehrenden Anstieg mit anschliessender Abfahrt zum Campingplatz, wo ich gegen 17.00 Uhr erschรถpft eintraf. Heute Nacht werde ich sicher wieder ganz gut schlafen!


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