Do 20.08.2026 | Clonea Beach – Clonmines

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Via

  • Kilmacthomas
  • Waterford
  • Passage East
  • Ballyhack
  • Fethard
  • Saltmills

Infos

  • 105  km
  • 6:04 h
  • 5.00 l
  • Camping
  • Roches Campervan and Camping
  • EUR 20.00

Strava

Da es in der Nacht immer wieder ganz sanft genieselt hat, habe ich das Zelt wieder nass eingepackt – und bin gleich wieder zurรผck auf den Greenway gefahren. Dort kam ich langsamer voran als gestern auf den Greenways – kein Wunder, es ging leicht bergauf und ich hatte keine Lokomotive mehr… Nach dem Scheiteltunnel konnte ich doch noch etwas Tempo aufbauen und den Schnitt auf den ersten 40 Kilometern wieder gegen 20 km/h bringen. Und auf den letzten Kilometern vor den Vororten von Waterford gab es sogar noch ein Eisenbahngleis neben dem Radweg.

Die nรคchsten 10 Kilometer waren nach dem einsamen Greenway umso verkehrsreicher, immerhin gab es eine separate Spur fรผr Radfahrer. Den Weg nach Passage East hรคtte man auch kรผrzer fahren kรถnnen, gegenรผber der Radroute nahm ich nur eine kurze Abkรผrzung – diese war รผberwiegend im Rรผckenwind, wรคhrend auf dem Radweg auf einem Abschnitt auch Gegenwind geherrscht hรคtte.

Gestern nahm ich in Passage West eine Fรคhre, heute in Passage East – beide kosteten EUR 3.00 fรผr die einfache Fahrt. Beim Warten auf die Fรคhre habe ich mit dem Mittagessen begonnen und einen Wrap gegessen, auf der anderen Seite fuhr ich noch ein paar Kilometer bis zu einem Aussichtspunkt auf Arthurstown, wo ich noch Kartoffelsalat nachschob. Dort sah ich auch den einzigen Tourenradler am heutigen Tag – gestern habe ich auch nur einen Soloradler und am Strand eine Familie aus England auf einer einwรถchigen Tour gesehen.

Der Strassenverlauf war nun vertikal wieder anspruchsvoller, bot dafรผr immer wieder Blicke auf das Meer. Und man konnte sehen, dass es hier in den letzten Wochen wirklich weniger geregnet hat als dort, wo ich mich aufgehalten hatte…

Fethard erreichte ich frรผher als erwartet – dafรผr hatte ich nach dem Einkauf beim Londis รผberhaupt keine Kraft mehr in den Beinen! Da machte es auch nichts, dass ich einen Wegweiser unabsichtlich รผbersehen hatte und statt einer Schlaufe den direkten Weg nahm – ich merkte es erst an den Wegweisern, als der Radweg wieder einbog. Zum Campingplatz war es ja nicht mehr weit und es war erst nach 14 Uhr, so konnte ich es gemรผtlich nehmen. Dafรผr habe ich erfahren, dass die Normannen (Wikinger) in dieser Gegend Fuss in Irland fassten und von hier aus ihre Kultur auf die Insel brachten.

Von Fethard aus fuhr ich nach Saltmills, und dort traf ich erstmals auf Irland auf einen Schotterweg. Dieser fรผhrte zur Tintern Abbey, danach ging es wieder auf Asphalt zurรผck an die Kรผste – ich hรคtte in Saltmills auch รผber die Brรผcke fahren und so abkรผrzen kรถnnen. Nun waren es noch 4.5 Kilometer bis zum Campingplatz-Abzweiger und Organic Maps zeigte mir noch 79 zu erklimmende Hรถhenmeter an. Das Strรคsschen ging dann tatsรคchlich von der Kรผste weg hinauf zu einer Hรคuseransammlung, danach im rechten Winkel wieder bergab – aber das kรถnnen doch nicht 79 Hรถhenmeter gewesen sein, oder? Nein, waren es nicht – es kamen nochmals zwei Anstiege…

Auch morgen werde ich gleich zu Beginn einen Anstieg zu bewรคltigen haben; um den Campingplatz verlassen zu kรถnnen, muss ich etwa 15 Hรถhenmeter mit einer Steigung von mindestens 25 % erklimmen!


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