Mi 19.08.2026 | Cork – Clonea Beach

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Via

  • Passage West
  • Midleton
  • Youghal
  • Ring
  • Dungarvan

Infos

  • 110  km
  • 5:48 h
  • 5.50 l
  • Camping
  • Casey’s Caravan and Camping Park
  • EUR 16.00 (plus EUR 2.00 für die Dusche)

Strava

Hach, wie schön kann doch Fahrradfahren sein, wenn man im Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen und mit Rückenwind unterwegs ist! Allerdings scheine ich einen Regenmagnet dabei zu haben, ich hatte heute aber dreimal Glück mit dem Nass von oben und benötigte den Regenschutz nicht!

Gestern Abend hatte ich noch einen Schreckmoment: Ich erhielt die Push-Meldung einer Abbuchung von meiner Debit-Karte. Dabei habe ich seit dem Fährticket eine Stunde zuvor gar nichts mehr eingekauft – und schon gar nicht in polnischer Währung! Daher war ich noch eine Weile beschäftigt, die Karte zu sperren. Zum Glück habe ich noch zwei Kreditkarten als Backup dabei!

Cork verliess ich heute Morgen auf einem Greenway, einer ehemaligen Eisenbahnstrecke. Nach einer äusserst kurzen Fährpassage ging es für ein paar Kilometer auf „normalen“ Strassen weiter, bis ich in Middleton zum nächsten Greenway kam; nun ging es bis kurz vor Youghal flach und praktisch geradeaus mit Rückenwind daher, so dass ich für diese 23 km/h kaum mehr als eine Stunde Fahrzeit benötigte. Etwas langsamer war die Durchfahrt von Youghal, denn durch den ganzen Ort hindurch gab es einen Stau.

Nach Youghal macht die Radroute einen Abstecher auf die Berge hinauf, doch diesen liess ich links liegen und fuhr auf der Hauptstrasse weiter. Ein paar Kilometer weiter hatte ich dann dafür zuerst Probleme, wieder auf die Route zurückzukommen – die Strasse sollten sich doch kreuzen und ich entsprechend rechts abbiegen, ich sah jedoch nirgends eine Strasse rechts weggehen… Nach einem Wendemanöver fand ich doch noch die Lösung: ich muss auf der anderen Seite die Strasse verlassen, die Radroute geht in einem Tunnel unten durch!

Danach folgte der landschaftlich schönste Teil der Etappe: Auf kleinen Strässchen ohne Verkehr präsentierte sich immer wieder die Küste der Keltischen See von ihrer besten Seite. Allerdings sah ich gegen 14.00 Uhr, wie sich eine dunkle Wolke in meinem Rücken aufbaut – und schon begann es zu tröpfeln! Glücklicherweise zog der Schauer an mir vorbei, so dass es bei den wenigen Tropfen blieb.

Als ich später nach Ring eine längere Steigung im Gegenwind hinauffuhr, sah ich, wie es auf der anderen Seite der Bucht über Dungarvan immer stärker regnet. Da meine Route durch Dungarvan führt, hoffte ich, dass ich es noch trocken bis auf den höchsten Punkt des Anstiegs schaffe, um dort eine Pause einzulegen und das Ende des Regens abzuwarten – zeitlich bin ich ja gut unterwegs. Wenige Meter vor dem Kulminationspunkt begann es aber auch bei mir leicht zu regnen – und ich fand bei der Einzweigung in die Abfahrt ein regengeschütztes Plätzchen im Gebüsch, unter einem Baum und hinter Verkehrsschildern. So wartete ich dort 15-20 Minuten, bis die Strasse wieder etwas abgetrocknet war und über Dungarvan wieder die Sonne schien.

In Dungarvan ging ich noch rasch einkaufen – und als ich wieder rauskam, gab es den nächsten Platzregen. So ass ich unter dem Vordach zwei der erworbenen Apfeltaschen. Danach ging es auf die letzten Kilometer zum Campingplatz, wobei ich mich ans Hinterrad von Shana klemmte – rechts und hinter uns regnete es, und mit dem Rückenwind gab sie ein Tempo vor, dem ich gerade noch folgen konnte (sie hatte kein Gepäck dabei und hat ein paar Kilometer erfolglos versucht, mich abzuschütteln…). Sie fuhr noch 10 Minuten weiter auf dem Greenway bis nach Hause, während ich zum Campingplatz am Clonea Beach abbog und das Zelt im Trockenen aufbauen konnte – der Regen hat mich nicht mehr erwischt!


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