Sa 01.08.2026 | Larne – Bushmills

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Via

  • Ballymena
  • Portglenone
  • Ballymoney
  • Ballybogey

Infos

  • 106 km
  • 6:38 h
  • 5.50 l
  • Hostel
  • Finn McCools Giants Causeway Hostel
  • GBP 27.40

Strava

Das Zelt trocknete wรคhrend der Nacht wieder ab, ich blieb aber trotzdem noch etwas lรคnger liegen – es ist morgens einfach bitterkalt! Allerdings benรถtigte ich heute fรผr den Zeltabbau deutlich lรคnger als sonst: Zwei Hรคringe wollten nicht mehr aus dem Boden kommen – die habe ich im gestrigen Regen richtiggehend „versenkt“! Mit viel Mรผh und Not brachte ich einen der Beiden wieder vollstรคndig hinaus, beim anderen habe ich nun nur noch die halbe Lรคnge, der untere Teil blieb im Boden stecken.

So fuhr ich „erst“ um 08.15 Uhr los. Das ist sonst bei Velotouren so die รผbliche Zeit. Wegen der grossen Hitze in den ersten Wochen hatte sich dieses Jahr aber die Abfahrtszeit auf vor 07.00 Uhr vorverschoben. Nun, wenn ich unterwegs das Tempo der letzten beiden Tage beibehalten kann, kann ich auch eine Stunde spรคter starten und bin mit der gleichen Distanz trotzdem frรผher am Ende der Tagesetappeโ€ฆ

Jedenfalls schien beim Start die Sonne bereits so stark, dass ich auf das Thermo-Unterhemd verzichten konnte – erstmals wieder seit einigen Tagen! Knapp 13 Kilometer und 350 Hรถhenmeter spรคter zog ich es aber wieder an, und es blieb den Rest der Fahrt am Kรถrper. Der kรผhle Wind frischte auf, und manchmal versteckte sich die Sonne hinter Wolken; da hรคtte ich mich in der leichten Abfahrt rasch unterkรผhlt! Immerhin blieb es heute praktisch trocken, nur bei Ballymena habe ich ein paar Tropfen erwischt.

Ansonsten war die Fahrt ziemlich unaufgeregt. Etwa in der Hรคlfte erreichte ich bei Portglenone einen Radweg, womit ich wieder Wegweisern folgen konnte und erst auf den letzten Kilometern Organic Maps wieder intensiver zur Navigation benรถtigte. Dort ist mir auch aufgefallen, dass ich mich in einem weitaus grรถsseren Bally-Areal befinde als jenes in Schรถnenwerd: Nebst dem bereits erwรคhnten Ballymena fuhr ich auch durch Ballymoney, Ballybogey, Ballytober und Ballynessโ€ฆ

Nach dem Einkauf in Bushmills waren es noch drei Kilometer bis zur gebuchten Unterkunft: Erstmals seit vielen Jahren รผbernachte ich wieder einmal in einem Hostel. So wie es aussieht, wird das 6-Bett-Zimmer nur noch von einem jungen Pรคrchen belegt – wobei David in Bern studiert hatte.

Nach der Dusche zog ich nochmals die Schuhe an und ging auf einen kleinen Spaziergang: Das Hostel befindet sich gegenรผber einem Parkplatz zum Giant’s Causeway. Bei dieser UNESCO-Welterbestรคtte sind ca. 40’000 Basaltsรคulen zu sehen, die vor ungefรคhr 60 Millionen Jahren entstanden sind. Ich war aber nicht alleine dort, das scheint ein ganz beliebter Ort zu seinโ€ฆ

Vor einigen Jahren habe ich mal auf einer Google-Karte Sehenswรผrdigkeiten von Irland eingetragen (und Wales, weiter bin ich spรคter nie mehr gekommenโ€ฆ). Der Giant’s Causeway war da auch dabei – und ich ging in den letzten Monaten davon aus, dass ich diese Sehenswรผrdigkeit auslassen werde; die geplante Route fรผhrte da gar nicht vorbei. Plรคne kรถnnen sich bekanntlich รคndern, so dass ich gestern diesen Ort doch noch anpeilte (mangels passender Unterkunft auf der Route). Mal sehen, wie viele der anderen herausgesuchten Attraktionen ich in den nรคchsten Wochen sehen werde!


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