Di 21.07.2026 | Jedburgh – Edinburgh

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Via

  • Melrose
  • Galashiels
  • Stow
  • Bonnyrigg

Infos

  • 85 km
  • 5:38 h
  • 5.00 l
  • Hotel
  • The Thistle House
  • GBP 84.64

Strava

Wie gestern schlief ich mit geschlossener Apsis, und zum dritten Mal in Folge konnte ich das Zelt trocken einpacken. Vor dem Start zur heutigen Etappe habe ich wieder mal die Kette gereinigt und neu geschmiert – da kam gestern auf dem Schotterabschnitt doch einiges an Schmutz drauf!

Kurz nach 7 Uhr sass ich wieder auf dem Rad, wieder auf der A68 unterwegs. Ab Melrose folgte ich dem Radweg und war noch vor 9 Uhr im knapp 30 Kilometer entfernten Galashiels, wo ich den Currys ansteuerte. So konnte ich noch eine Essenspause einlegen, bevor der Elektronikfachmarkt seine Pforten รถffnete.

In Ravenglass hatte mein eBook-Reader den Geist aufgegeben – nach 6 Jahren treuer Begleitung auf Wanderungen und Radtouren. Es muss Ersatz her, damit ich abends im Zelt etwas lesen kann. Nun, in Galashields hatten sie leider keinen Reader vorrรคtig, und ich musste mit halb unverrichteter Dinge weiterziehen.

Nun fuhr ich auf den Radwegen weiter, und damit kumulierten sich auch wieder die Hรถhenmeter. In den nรคchsten zwei Stunden legte ich nur noch die halbe Distanz zurรผck als in den ersten beiden Stundenโ€ฆ Dafรผr war die Landschaft prรคchtig und die Strรคsschen praktisch verkehrsfrei. Es ist aber schon gemein, wenn man in der Talsohle die ebenen Eisenbahnschienen sieht, auf der anderen Talseite die Hauptstrasse in sanften Wellen vorankommt, und sich vor mir eine Rampe um die nรคchste aufbaut!

Nach der Mittagspause in der Nรคhe von Stow ging es etliche Kilometer so voran, bis meine Route auf die Hauptstrasse wechselte – der offizielle Radweg wรผrde da mit einem grossen Bogen etliche Meilen mehr machen – und vermutlich noch den einen oder anderen Hรผgel mitnehmen! Ich kam nun aber wieder rascher voran und befand mich bald auf einer Hochebene, die sich mehr und mehr zu meinen Gunsten neigte! Herrlich, wenn man รผber 10 Kilometer praktisch nur flach und bergab fahren kann!

Nun, als ich wieder mal auf die Karte schaute, bemerkte ich, dass ich auf halber Strecke hรคtte abbiegen sollenโ€ฆ Ich fuhr aber nicht zurรผck, sondern nahm den direkteren – und vermutlich auch einfacheren – Weg auf der Hauptstrasse. Ich konnte auf der Karte sehen, dass ich auch spรคter wieder auf die Route zurรผckkehren kann. Und kaum hatte ich das getan, wurde es wieder hรผgeligerโ€ฆ Aber nun hatte ich auch bereits die ersten Vororte von Edinburgh erreicht und fuhr auch bald in Schottlands Hauptstadt hinein. Aus der Verne konnte ich schon einmal das Schloss sehen, dort werde ich aber erst morgen vorbeifahren.

Aufgrund der Abkรผrzungen auf der Hauptstrasse hatte ich gegenรผber der gestrigen Planung fast 10 Kilometer „gespart“ und traf bereits kurz nach 15 Uhr im gestern gebuchten Hotel ein. Dort habe ich auch gleich wieder ein Hotel fรผr morgen Nacht gebucht, denn in der Nรคhe des machbaren Tagespensums gibt es keinen Campingplatz. Wildcamping ist in Schottland zwar erlaubt, aber eine Dusche am Abend ist halt doch etwas schรถnesโ€ฆ

Ebenfalls habe ich einen neuen eBook-Reader online bei Currys bestellt, diesen lasse ich mir in die Filiale in Aberdeen liefern. Der Reader sollte am Donnerstag dort sein, ich am Freitag.


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