Di 30.06.2026 | Bièvre – Vogenée

,,

Via

  • Vencimont
  • Vonêche
  • Givet
  • Romerée
  • Philippeville

Infos

  • 83 km
  • 5:41 h
  • 6.00 l
  • Zelt
  • Camping Le Cheslez
  • EUR 13.00

Strava

Nach dem gestrigen Parforce-Ritt schlief ich letzte Nacht tief und fest – mit Ausnahme der üblichen zwei Pinkelpausen natürlich. Wie gestern fuhr ich kurz nach halb sieben Uhr los, weiter ging es auf der Ardennen-Achterbahn! Auf der Karte waren einige Trinkwasserstellen entlang meiner Route angegeben, doch diese entpuppten sich in Sart-Vustinne und Vencimentalle als nicht geeignet: In den Brunnentrögen waren Blumenbeete und dort, wo früher Wasser rauskam, war alles zugeschweisst. Ich hatte ja noch etwas mehr als einen Liter Sirup von gestern sowie eine ganze Flasche Orangina im Gepäck weshalb ich meine Hoffnungen schlussendlich auf Givet setzte, was ja nicht mehr so weit weg ist – dachte ich zumindest! Ab Vencimont musste ich allerdings einen Umweg machen, da „meine“ Strasse gesperrt war. Das bescherte mir nicht nur mehr Kilometer, sondern auch deutlich mehr Auto- und Lastwagenverkehr als sonst.

Für ein paar Kilometer fuhr ich auf französischem Territorium, denn Givet liegt an der Maas in einem Zipfel Frankreichs, der sich in Belgien hineinbohrt. Dort fuhr ich gleich die angegebene Trinkwasserstelle an – doch es handelte sich um einen abgeschlossenen Friedhof. Also doch ein paar Hundert Meter weiterfahren und im Intermarché neben Esswaren auch genug Flüssigkeit kaufen!

Nach der Essenspause direkt vor dem Intermarché ging es bald zurück auf belgisches Staatsgebiet, wo es auf einer stillgelegten Bahnstrecke weiterging. Schön, wenn es mal nicht ständig auf und ab geht… In Romeréee musste ich diesen wieder verlassen und es ging weiter flach weiter – nun aber auf sehr schlechtem Untergrund. Das Strässchen war früher wohl mal asphaltiert gewesen, man hat aber wieder Kies drübergelegt – und ein tiefes Schlag- und Wasserloch folgt auf das Nächste. Das verlangt viel Konzentration und schüttelt trotzdem alles mächtig durch!

In Philippeville habe ich nochmals eingekauft, denn es waren nur noch wenige Kilometer bis zum angepeilten Campingplatz. Aber auch diese hatten es in sich mit vielen dreidimensionalen Richtungsänderungen. In einem Waldstück ca. 3 Kilometer vor dem Ziel lag dann auch noch ein umgestürzter Baum quer über den Weg. Also entlud ich das Fahrrad, hob Fahrrad und alle Gepäckstücke über den Baum und montierte dahinter wieder alles für die Weiterfahrt. Das konnte die nachfolgende Person, die zum Baum fuhr, nicht machen – er sass auf einem Traktor mit Anhänger… Vermutlich hat er einen Bekannten mit Motorsäge organisiert, denn er wollte auf dem kurvigen Weg kaum einen Kilometer mit dem Anhänger rückwärts fahren.

Kurz nach 15 Uhr traf ich auf dem Campingplatz ein, setzte mich in den Schatten und lud meine Energiereserven wieder auf. Gemäss meiner Karte sollte ich morgen Vormittag die Ardennenausläufer verlassen und danach wieder etwas weniger Höhenmeter erklimmen als die letzten Tage.

Das war er also, mein letzter Tag als Kantonsangestellter! Bis heute hatte ich ja noch Ferien, ab morgen werde ich keinen Arbeitgeber mehr haben.


Meine Lieblingsetappen

Mehr…

Gefahrene Route 2026


Newsletter

Möchtest du regelmässig über mein Fahrrad-Abenteuer per Mail informiert werden und zusätzliche Informationen erhalten? Dann freue ich mich auf deine Newsletter-Anmeldung!

Anmeldung…

Beiträge filtern


Back to top arrow