Mi 23.07.2025 | Disentis – Ilanz

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  • 35 km
  • 2:06 h
  • 1.5 l
  • zu Hause

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Gestern Abend zeigte eine Konsultation des Wetterberichts, dass es ab heute Abend die kommenden Tage überall immer wieder mal regnen wird – mal mehr und mal weniger. Mit diesen trüben Aussichten habe ich mir ein Zugticket nach Hause gekauft.


Zunächst folgten aber noch ein paar Kilometer mit dem Velo, nachdem ich das trockene Zelt bei angenehmen Temperaturen eingepackt hatte. Und auf diesen Kilometern kam ich nochmals kräftig ins Schnaufen, ging es doch immer wieder steil bergauf. Und das, obwohl ich talwärts fuhr…


Die erste Steigung begann gleich vom Campingplatz hoch zur Hauptstrasse, die ebenfalls weiter nach oben führte. Auf der Kuppe angekommen – dort hatte ich vor über 25 Jahren mal im Schlafsack hinter einem Holzhaufen übernachtet – konnte ich das Kloster Disentis erblicken und darauf zurollen.


Noch vor dem Kloster bog der Radweg ab, steil wieder ins Tal hinunter, dort über eine kleine Brücke und dann auf der anderen Seite wieder fast so steil hoch. Schon bald konnte ich wieder auf Disentis hinunterblicken. Auf der Hauptstrasse auf der anderen Talseite wäre es definitiv einfacher gewesen…


Nach der steilen Abfahrt wieder unten angekommen, wurden gerade die Umleitungsschilder entfernt und ich konnte auf dem Original-Radweg weiterfahren. Da hatte es dann eine Schotterrampe von deutlich mehr als 20 % in sich! Und das alles auf den ersten 15 Kilometern…


Danach ging es kurz auf die Hauptstrasse – und dort blieb ich auch, als ich die Abzweigung für den Radweg sah: Das startete wieder mit einer Rampe von mehr als 20 %! So genoss ich noch für ein paar Kilometer die Hauptstrasse und bog erst später wieder in den Radweg ein. Hier konnte ich nun ebenfalls gemütlich talwärts rollen und traf bald in Ilanz ein.


Es war kurz vor 9 Uhr, der Zug in Chur fährt um 12 Uhr. Soll ich mir den nächsten Anstieg, den ich von früher bereits kenne, noch antun mit dem Risiko, zu spät in Chur anzukommen? Ich entschied mich dagegen, kaufte in Ilanz ein (zuhause ist der Kühlschrank leer) und stieg bereits hier in den Zug. So konnte ich zum Abschluss auch noch die Rheinschlucht bewundern.


Somit war das diesen Sommer eine etwas kürzere Tour – dafür soll die Nächste umso länger werden!

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