Do 18.07.2024 | Glurns – Landeck

,

Via

  • Reschenpass
  • Nauders

Infos

  • 75 km
  • 5:05 h
  • 6.50 l
  • Zelt
  • Camping Riffler
  • EUR 18.70

Strava

Ich habe sehr gut geschlafen, wachte kurz nach 5 Uhr auf und döste noch etwas mehr als 30 Minuten. Danach ging es zackig, denn ich rollte bereits vor 7 Uhr vom Campingplatz.


Es ging bald den Berg hoch, und die Rampen des Radwegs waren brutal! So war ich rasch schweissgebadet und nahm mir immer wieder Zeit für Pausen. Immerhin: heute habe ich wieder fast 1’000 Höhenmeter erklommen!


Als ich den Reschensee erreicht hatte, war die Kletterei noch nicht vorbei: Der Veloweg folgt nicht der Uferlinie, sondern als Acherbahnfahrt mit stetigen knackigen Anstiegen und steilen Abfahrten. Schlussendlich war ich doch noch in Reschen, fuhr auf dem Radweg weiter bergauf (höher gelegen als die Hauptstrasse) – und plötzlich neigte sich der Weg wieder talwärts. Aber gibt es denn hier kein Schild für ein Gipfelfoto? Dieses stand deutlich tiefer gelegen an der Landesgrenze zu Österreich, und da hatte ich keine Lust mehr zu einem Foto.


Dafür knipste ich bei der Anfahrt von Nauders umso mehr, fuhr auf dem Radweg durch das Dorf durch und habe den Radweg verloren und fuhr auf der Hauptstrasse durch zahlreiche Galerien weiter das Tal hinunter. Vielleicht geht der Radweg via Martina – und dann hätte ich den sowieso nicht benutzen können. Schliesslich will ich ja rund UM die Schweiz fahren und nicht DURCH die Schweiz!


Am Ende des nächsten Ortes zeigte sich ein Autostrassenschild, so dass es Zeit war, den Radweg wieder zu suchen. Den hatte ich auch rasch gefunden, und nun ging es nicht mehr stetig talwärts, sondern zwischendurch mit Gegensteigungen. Aber es ist ja nicht mehr weit…


Nach einem leckeren Wurstsalat zum Mittagessen und einem Mittagsschläfchen auf einer schattigen Bank galt es auf den letzten Kilometer, die finalen Steigungen zu bewältigen – und schon war ich gegen 14 Uhr in Landeck und fand den Campingplatz auf Anhieb. Hier habe ich mich auf der schönen Zeltwiese installiert, Check-in ist dann ab 17 Uhr.



Check-in ist mittlerweile erledigt, das Zelt aufgebaut und zum Abendessen einen Dürüm (der hier „Kebap Rolle“ heisst) verdrückt. Ich bin auch nicht mehr alleine auf der Zeltwiese – aber 35 Radler wie Vorgestern sind es glücklicherweise doch nicht geworden… Mittlerweile hat sogar das Handy Erbamren mit mir und lässt sich ausnahmsweise wieder aufladen! Somit sollte ich für die nächsten zwei Tage wieder navigieren können. Laut Wetterbericht soll es morgen Nachmittag regnen, daher habe ich mir bereits in Ischgl ein Hotelzimmer reserviert.


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