Der Start war ein bisschen später als sonst üblich, denn Frühstück gab es im Hotel erst um 8 Uhr. Schon auf den ersten Metern merkte ich: das wird heute schwierig! Die gestrige Etappe erforderte viel Kraft, die Beine haben sich noch überhaupt nicht erholt. Und die Sonne knallt wieder unerbärmlich auf mein Haupt nieder, so dass ich bergauf eine Tropfspur mit Schweiss hinterlasse. Und bergauf ging es auch heute sehr viel!
Immerhin gab es auch zwei längere Abfahrten, die eine vor Philippsreut (wobei es dann gleich wieder hoch ging, um Philippsreut zu erreichen), die andere vor Mauth. Da hatte ich dann bereits entschieden, dass es heute nur eine kurze Etappe geben wird. Es stellte sich nur die Frage, ob ich links Richtung Freyung abbiegen soll (und dort ein Hotel suchen) oder rechts in Richtung Finsterau und dort den Campingplatz aufsuche.
Auf der Abfahrt wägte ich die beiden Optionen ab, und entschied mich dann, rechts abzubiegen. Es ging sogleich wieder bergauf, und ich machte eine erste Schlafpause auf einer Sitzbank, die schön im Schatten lag.
Bis Finsterau ging es praktisch nur noch bergauf, wobei mir der Ortsname Zwölfhäuser hängen blieb. Ob die wohl jedesmal den Namen ändern, wenn gebaut wird?
In Finsterau hatte ich dann Glück mit dem Dorfladen, den ich um 11.58 Uhr betrat – von 12 – 15 Uhr ist Mittagspause. Dann galt es noch, die letzten Höhenmeter zum Campingplatz zu erklimmen, wo ich schattensuchend den Nachmittag verbrachte. Nach einem weiteren Mittagsschlaf und einem kleinen Essen habe ich das Buch fertiggelesen (The One Impossible Labyrinth von Matthew Reilly) und mich um das Fahrrad gekümmert. Ich hoffe, nun die Ursache für die Fehlschaltungen gefunden und behoben zu haben.
Morgen könnte es einen noch späteren Start geben, denn der für heute Nachmittag angekündigte Regen verspätet sich. Nicht mal auf den Wetterbericht ist Verlass 😉


















