Bereits um 07.15 Uhr nahm ich die heutige Etappe in Angriff – nach dem Schlaf gestern Nachmittag und weiteren 8 Stunden in der Nacht war ich wieder bereit für neue Taten! Die hohe Luftfeuchtigkeit bereitete mir in den ersten 3 Stunden aber Probleme unerwarteter Art: Mit dem Schweiss lief mir auch Sonnencrème in die Augen, so dass ich öfters anhalten und die schmerzende Flüssigkeit wegwischen musste.
Dabei ging es zuerst durch das Tal der Dessoubre, welche sich bei Saint-Hippolyte in den Doubs entleert. Das Wasser hat kaum Fliessgeschwindigkeit, entsprechend war auch die Strasse relativ flach. Etwas komisch war nur, dass bei Kilometerstein 25 (km 0 war in Saint-Hippolyte) mein Stava-Kilometerzähler erst eine zurückgelegte Strecke von 20 km anzeigte. Sind hier die Kilometer kürzer als anderswo, oder ist die Strava-App falsch?
Am Schluss ging es dann doch für wenige Kilometer etwas steiler hoch, bis ich Pierrefonainte-les-Varans erreichte. Von nun an war ich meistens nicht mehr im Wald, und es ging in Wellen weiter – mal bergauf, dann wieder bergab.
Die Route hatte ich über Ostern mit Outdooractive.com geplant, und heute war ich hocherfreut über die Routenwahl. Natürlich war sie auch anstrengend, wenn es immer wieder einen Anstieg hochging, aber bis auf ein kurzes Stück hatte ich heute kaum Verkehr und die Strasse meistens für mich alleine. So konnte ich bei steileren Anstiegen auch die ganze Strassenbreite ausnützen, wenn dies mal nötig war. Nur bei der Abfahrt von Fontain nach Beure wich ich vom Routenvorschlag ab. Der Fussweg war mir schlicht zu steil, so dass ich die „normale“ Strasse nahm und mit den Serpentinen den Fussweg jeweils kreuzte.
Die letzten Kilometer folgte ich dann dem Radweg dem Doubs entlang, bis ich um 16 Uhr den Campingplatz in Osselle erreichte. Dort war dann ein weiteres Nickerchen im Schatten angesagt, bevor ich 2 Stunden später den Zeltaufbau in Angriff nahm.


















