Do 18.08.2016 | Kranjska Gora – Tolmezzo

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Via

  • Tarvisio
  • Pontebba
  • Resiutta

Infos

  • 86 km
  • 4:06 h
  • 3.00 l

Übernachtung

  • Hotel

Morgens um 6 Uhr war blauer Himmel, wenig später wurden die Bergspitzen von der Sonne erhellt – doch als ich gegen 8 Uhr startete, war der Himmel bewölkt. Und eine Stunde später hatte ich Glück, dass ich nur ein paar Regentropfen erwischte.

Doch bevor es soweit war, nahm ich wieder Fahrt auf dem Radweg auf, fuhr bald am Weltcup-Zielhang vorbei und erreichte nach knapp 9 Kilometer die slowenisch-italienische Grenze. Als erste Handlung auf italienischem Boden habe ich mein Revier markiert, bevor ich gemächlich den Berg hinunterrollte.

Da der Radweg wie gestern nie steil war, hatte ich plötzlich einen Gedanken: bin ich etwa wieder mal auf einer stillgelegten Bahnstrecke unterwegs? Ab Tarvisio war das dann sicher der Fall, denn dort ist eine Fussgängerüberführung mit der Aufhängung für die elektrische Oberleitung stehengeblieben. Da hoffte ich doch, dass ich wieder mal durch einen Eisenbahntunnel fahren darf – und dieser Wunsch wurde mir bald erfüllt, sogar mehrere Male bis Pontebba.

Was danach bis Resiutta folgte, war aber einfach fantastisch! Zwar musste ich zweimal kräftig in die Pedale treten, um einerseits zurück auf die Bahntrasse zu kommen und andererseits einen eingestürzten Tunnel zu umfahren, und kurz danach das Fahrrad bei einer weiteren Umfahrung sogar eine Treppe hochschieben, aber dann: Tunnel reihte sich an Tunnel, eigentlich nur noch unterbrochen von Galerien und Viadukte – eine einzige Aneinanderreihung von Kunstbauten, über und durch die ich den Berg hinunterrollen konnte. Einfach nur zum Geniessen!

Am Bahnhof von Resiutta war dann leider Schluss mit dem Bahnradweg, aber offenbar sind sie dabei, die nächsten Kilometer für Fahrräder tauglich zu machen. Ich folgte jedenfalls der Hauptstrasse mit breitem Seitenstreifen, bog Richtung Tolmezzo ab und legte auch diese letzten 12 Kilometer noch mit einem anständigen Tempo zurück.

Kurz nach Anbruch der 2. Tageshälfte erreichte ich den Ort und quartierte mich zentral in einem Hotel ein. Danach ging ich gleich mal eine italienische Pizza essen, fand nach längerem Herumlaufen etwas ausserhalb einen Supermarkt und machte es mir dann im Hotelzimmer gemütlich.


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