Fr 18.07.2014 | Beinwil – Basel

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Via

  • Zwingen

Infos

  • 40 km
  • 1:32 h
  • 0.00 l

รœbernachtung

  • Zug

– Prolog –

Kurz vor 6 Uhr morgens ging es fรผr die diesjรคhrige Sommertour los. Der Zug von Basel nach Holland – und somit zum eigentlichen Tourstart – fรคhrt zwar erst abends gegen viertel nach zehn. Aber da derzeit im Laufental an der Bahnstrecke gearbeitet wird, wollte ich mir das viele Umsteigen von Bus zu Ersatzbus zu Bahn zu Bahn sicher nicht antun. Und wenn ich stattdessen am Abend nach Basel fahre, lande ich entsprechend verschwitzt im Zug.

So fuhr ich also gleich mit dem ganzen Gepรคck zur Arbeit. Als ich aber auf den Thermometer schaute, glaubte ich meinen Augen kaum: 19.2 Grad um diese frรผhe Uhrzeit! Ich zog trotzdem meine Jacke an – und meine Vermutung bestรคtigte sich nach den ersten 1.2 Kilometern und 120 vernichteten Hรถhenmetern: Beim Neuhรผsli hatte ich die warme Luftschicht verlassen und es war sicher 10 Grad kรผhler!

Die Strecke kenne ich ja bestens, denn seit April habe ich versucht, mindestens einmal wรถchentlich mit dem Velo zur Arbeit und wieder zurรผck zu fahren – was mir mit Ausnahme der letzten beiden Wochen auch gelang. So war dann die Fahrt bis Dornach ziemlich ereignislos – mit Ausnahme natรผrlich, dass ich vor dem Eggfluetunnel von einem meiner verwandten Nachbarn mit seinem Tรถff รผberholt wurde und er mir noch gute Reise wรผnschte.

Ab Dornach kam ich dann etwas rascher voran als sonst รผblich: Da konnte ich mich in den Windschatten von einem e-Bike klemmen und mit 25 km/h gen Basel pedalen. So schaute dann schlussendlich eine fantastische Zeit heraus: Mit dem Rennrad habe ich die Strecke dieses Jahr schon mal in 1 Stunde und 8 Minuten zurรผckgelegt, der Rekord mit dem Tourenbike liegt bei 1:22 – und heute, mit dem ganzen Gepรคck, waren es 1:24!

Dann hiess es noch ein bisschen arbeiten, und gegen 21.30 Uhr nahm ich die letzten 1.5 km zum Bahnhof unter die Rรคder. Dort war ich dann nicht der Einzige, welcher mit dem Fahrrad in der Passerelle herumstreifte, bis das Gleis vom City Night Liner bekanntgegeben wurde. Da gab es dann einen Ansturm am Lift, aber es schafften es alle rechtzeitig, zum Veloabteil zu gelangen. Und dieses Abteil war dann tatsรคchlich bis auf den letzten Platz ausgebucht. Velofahren in Holland scheint beliebt zu sein…

Das Gepรคck verstaute ich unter meiner Couchette-Liege, und nach ein paar Kartenspielern mit Interrail-Reisenden aus Appenzell legten wir uns aufs Ohr.

Ab morgen geht es dann richtig los!


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