So 07.08.2011 | Gross Särchen – Schirgiswalde

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Via

  • Kleinsaubernitz
  • Kotitz
  • Cunewalde

Infos

  • 72 km
  • 4:30 h
  • 4.50 l

Übernachtung

  • Hotel

Der Velocomputer treibt immer noch seine Spielchen… Bis zur Mittagspause wollte er mir weismachen, dass ich 40 – 50 km/h schnell bin und um 11:30 Uhr bereits 90 km zurückgelegt habe. Die Hälfte hätte es auch getan. Dafür streikte er am Nachmittag wieder!

In der zweiten Vormittagshälfte war es dann auch vorbei mit den weiten Ebenen. Die ersten Wellen konnte ich noch locker schlucken, doch bald wirbelten die Beine überhaupt nicht mehr! Als ich bei Zschorna einer dieser giftigen Anstiege bewältigt hatte, schaltete ich deshalb die Mittagspause ein und blickte dabei zurück auf eine historisch bedeutsame Stätte. Doch auch nach dieser Rast wurde es nicht besser – ganz im Gegenteil! Der Vortrieb kam beinahe vollständig zum Erliegen, es ging fast nur bergauf, und aus den dunklen Wolken begann es dann auch noch zu prasseln. So fuhr ich eine gefühlte Ewigkeit im Regen, bis ich nach 20 Kilometern genug hatte und eine trockene Unterkunft suchte.

So landete ich in Schirgiswalde, ein lieblicher Ort südlich von Bautzen. Die Kleider sind im Hotelzimmer zum Trocknen aufgehängt, das Fahrrad abgerieben und eingeölt. Dabei habe ich bemerkt, dass die Vorderradbremse am Rad schleift. Führte das zu diesem mühsamen Vorwärtskommen? Morgen wissen wir mehr…

Schon gestern wunderte ich mich über zweisprachigen Ortsschilder, welche heute fast durchwegs anzutreffen waren. Sind die „Untertitel“ polnisch oder tschechisch? Nun, weder noch. Auf Wikipedia habe ich mich über die Sorben informiert, die als Sprachminderheit in dieser Gegend leben.


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