So 18.10.2026 | Pisa – Firenze

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Via

  • Pontedera
  • Empoli

Infos

  • 98 km
  • 5:49 h
  • 5.0 l
  • Appartement
  • Giotto Studio Flat
  • EUR 65.58

Strava

Erstaunlicherweise bin ich heute nicht in den Regen gekommen; Als ich um 08.30 Uhr in Pisa losfuhr, hat es zwar ganz leicht getröpfelt, doch nach ein paar Metern war dieser Spuk vorbei. Und auch als ich nach der Mittagspause wieder weiterfuhr und sich der Himmel während dem Mittagsschlaf verdächtig verfärbt hatte, erwischten mich nur ein paar Tropfen. Dafür hatte ich den ganzen Tag Gegenwind und erst in Florenz zeigte sich kurz die Sonne – die Sonnenbrille blieb daher den ganzen in der Lenkertasche.

Ausgangs Pisa sah ich erstmals das Hinweisschild, dass ich mich auf dem Arno-Fahrradweg befinde. Auf den nächsten Kilometern war der Radweg sehr gut ausgeschildert, später musste ich wieder selber mit der Karte navigieren. Ein paarmal gab es auch Situationen, wo Wegweiser in alle Richtungen einen Fahrradweg anzeigten, allerdings ohne weitere Beschriftung. Woher soll ich da wissen, welchen Weg ich nehmen soll? In Empoli war es einmal auch gemein, als wieder mal ein Hinweisschild mit dem Arno-Radweg bezeichnet war und ich diesem in eine Senke folgte – und 50 Meter weiter hinter einem Gebäude ein Absperrgitter stand und die Weiterfahrt verunmöglichte. Also wieder aus der Senke hochklettern und einen Weg zur Hauptstrasse suchen…

Landschaftlich gab es heute nicht viel Schönes zu sehen: Der grün-braune Arno war keine Augenweide, und viele Häuser sahen eher baufällig aus. Auch die Kirchen waren schlicht mit unverputzten Backsteinen gebaut worden. Daher freute ich mich immer, wenn ich Pinien sah, die mit ihrem Stamm in die Höhe ragten und ihre Nadelkrone wie einen Schirm ausbreitete. Ebenfalls gefiel mir die Fahrt durch die Felder mit Riesenschilf.

Auf den letzten Kilometern vor Florenz fuhr ich mit zwei Franzosen aus Lyon zusammen, die in zehn Tagen von Lugano hierher gefahren sind. Den morgigen Tag werden sie ebenfalls in Florenz verbringen, danach geht es mit dem Zug zurück nach Lugano und anschliessend weiter via Luzern und Genf nach Lyon. Im Zentrum von Florenz trennten sich unsere Wege, da sie zum Campingplatz fuhren, während ich mich zur Unterkunft navigierte. Das Appartement ist zwar etwas kleiner als erwartet, ich konnte aber alles (inkl. Fahrrad) unterbringen und mir dennoch etwas Bewegungsfreiheit bewahren… Hier bleibe ich nun bis Donnerstag.


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