Sa 15.07.2017 | Beinwil – Lyss

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Via

  • Passwang
  • Scheltenpass
  • Vermes
  • Gänsbrunnen
  • Lommiswil
  • Altreu
  • Büren an der Aare

Infos

  • 73 km
  • 5:04 h
  • 3.50 l

Übernachtung

  • Privat

Ohne grosse physische Vorbereitung, mit knapp 290 km auf dem Fahrrad in den vergangenen 8 Monaten, startete ich heute morgen in ein neues Abenteuer. In den vergangenen Monaten setzte ich meine Freizeit zu einem grossen Teil für ein anderes Projekt ein – und daran angelehnt habe ich die Route für die ersten Tage geplant. Am Bezirksmusiktag organisierten wir den „Kampf am Röstigraben“, ich werde diesem Röstigraben nun ein wenig entlang fahren.


Zum Auftakt war aber weniger etwas von einem Graben zu merken, sondern vielmehr von Bergen und Pässen. Ich näherte mich der Romandie über den Passwang und dem Scheltenpass, wo ich auf 1’051 Meter den höchsten Punkt vom heutigen Tag erreichte.


Auch nachdem ich den Kanton Jura durch die enge Schlucht vom Scheltenbach erreicht hatte, nahm ich den nächsten Abzweiger von der Hauptstrasse und fuhr durch die idyllische Schlucht Richtung Vermes. Der Anstieg war zunächst noch moderat, doch hinter Vermes waren zunehmend kleinere Gänge gefragt. War es danach steiler, oder machte sich mein fehlendes Training bemerkbar? Schwierig zu beantworten – aber bevor die Steigung richtig anzog, legte ich meine erste Mittagspause ein und versorgte meinen Körper mit frischer Energie.


In Schlangenlinie fuhr ich danach bis zum Abzweiger Richtung Seehof die Strasse hoch. Das war verkehrstechnisch kein Problem, denn der Verkehr war noch dünner als die Besiedelung in diesem Tal. Diesen Umstand nutzte auch ein schneeweisser Hund aus Envilier, welcher seelenruhig auf der Strasse spazierte.


Nach diesen Efforts war ich froh um die Abfahrt Richtung Corcelles. Dort angekommen, nahm ich gleich den direkten (Wander)weg nach Gänsbrunnen, wiederum abseits der Hauptstrasse. Ausserhalb vom Dorf wurde das Teerband durch eine Naturstrasse abgelöst, welche immer steiler wurde. Meinen Reifendruck hatte ich selbstverständlich auf Asphalt eingestellt – und so nahm kurz vor dem Scheitelpunkt das Unglück seinen Lauf… Ich hörte hinter mir ein Geräusch, blickte kurz zurück – und schon hatte mein Vorderrad durch die Lenkerbewegung keinen Grip mehr. Ein Sturz war da nicht mehr zu vermeiden. Dem Fahrrad und Gepäck ist glücklicherweise nichts passiert, und die Schürfung an meinem rechten Ellenbogen wird sicher auch mal wieder heilen. Ach ja: das Geräusch wäre unbedrohlich gewesen, da es sich um einen Zug handelte, welcher nach Moutier unterwegs war…


Ich fuhr noch das letzte Stück bis Gänsbrunnen, wo ich sogleich den Bahnhof ansteuerte: eine weitere Jurakette mit dem Fahrrad zu überqueren lag heute einfach nicht mehr drin! 50 Minuten und ein etwas kürzeres Nickerchen später kam dann auch tatsächlich der nächste Zug, mit welchem ich durch den Weissensteintunnel und weiter bis Lommiswil fuhr. Von dort aus genoss ich die Abfahrt, fuhr zum Radweg an der Aare und folgte dem Fluss bis Büren an der Aare.


Nach einem Sprint über die Holzbrücke ins Städtchen nahm ich sogleich den nächsten Radweg und folgte dem alten Aarebett. Dann waren es schlussendlich nur noch wenige Kilometer bis Lyss, wo ich die erste Etappe abschloss.


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