Nun ist es also wieder soweit: Ich habe Ferien und bin mit dem Fahrrad in Frankreich unterwegs. Schon wieder Frankreich? Ja, schon wieder! Nachdem ich letztes Jahr hauptsรคchlich im Burgund und der Auvergne unterwegs war und anfangs April bei frischen Temperaturen von Genf der Rhone entlang ans Mittelmeer fuhr, geht es nun zuerst durch den Grossen Osten und dann Richtung Paris. Was danach kommt, habe ich mir offen gelassen – ich nehme es von Tag zu Tag und habe zur Vorbereitung lediglich ein paar Radwege auf MAPS.ME heruntergeladen.
Beim Start heute Morgen war es noch ein bisschen feucht, so dass ich gleich mit Regenjacke und -hosen losfuhr. Bis Basel war die Luft manchmal noch ein bisschen dicker, so dass ich froh um die Regenbekleidung war.
In Basel machte ich noch einen Zwischenstopp bei Veloplus, da bei der letzten Tour einer der Trinkflaschenhalter gebrochen war – und ich dies erst am Donnerstagabend wieder realisierte. Wรคhrend diesem „technical time-out“ lugte sogar die Sonne hervor, so dass ich mich gleich von Regenschutzkleidung in kurze Sachen umzog. Das lohnte sich auf alle Fรคlle, denn rasch wurde es wรคrmer und die Strasse war wieder trocken.
Als ich nach der Grenze in Huningue den Parc des Eaux Vives ansteuerte, wusste ich aus eigener Erfahrung, was auf mich zukommt: Die Petite Camargue Alsacienne, ein toller Radweg einem Kanal entlang. Dass es da noch einige Wasserlachen hatte und daher die gesamte Ausrรผstung von der Naturstrasse braungespritzt wurde, hat mich denn auch nicht รผberrascht.
Von Niffer aus ging es danach hauptsรคchlich auf geteerten Strassen weiter – nur einmal, als ich ein Velowegschild offenbar verpasst hatte, musste ich mich auf einem Feldweg zurรผck zu meine Piste kรคmpfen.
Bereits kurz nach 16 Uhr rollte ich auf den Campingplatz von Neuf-Brisach. Den Ort kenne ich von einem Kurztrip im Mai letzten Jahres. Damals besichtigte ich einen Teil der imposanten Wehranlage. Heute habe ich davon einen kleineren Teil gesehen, als ich am Abend in der Stadt essen war.


















