Mo 24.08.2026 | St Clears – Swansea

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Via

  • Carmarthen
  • Glan-y-fferi
  • Burry Port
  • Llanelli
  • Loughor
  • Gowerton

Infos

  • 92ย  km
  • 6:03 h
  • 7.00 l
  • Hotel
  • Dolphin SA1
  • GBP 63.20

Strava

Das war heute wieder ein extrem harter Tag: Zuerst viele steile Anstiege, danach heftiger Gegenwind! Immerhin schien die Sonne, so dass ich bei angenehmen Temperaturen unterwegs war.

Bevor ich um 08.00 Uhr losfuhr, verabschiedete ich mich von Christophe. Der Franzose hat mit seinem Fahrrad schon viele Lรคnder bereist (interkontinentale Reise zur Mongolei, Australien, Neuseeland, USA,…) und umrundete ab 1. Juli Irland im Uhrzeigersinn. Die Fรคhre von Rosslare nach Fishguard nahm er einen Tag vor mir, er macht also etwas kรผrzere Etappen. Ab Bristol wird er in Richtung London in umgekehrter Richtung die Route nehmen, die ich anfangs Juli gefahren bin.

Wie eingangs erwรคhnt, sind die Anstiege in Wales steil und gnadenlos! Da ist nichts mit einem kleinen Gang in hoher Kadenz hochpedalen, wie ich das in Irland tun konnte; nein, hier wuchte ich mit grรถsster Mรผhe das Fahrrad im 1. Gang hoch! Und bergab kann man es auch nicht sausen lassen, weil die Strassen schmal, kurvig und mit hohen Hecken begrenzt sind, so dass man jederzeit innert weniger Meter stoppen kรถnnen muss.

In Carmarthen kaufte ich die fรผr den heutigen Tag unterwegs benรถtigte Verpflegung (aufgrund der Hรถhenmeter nicht mehr, abends kann ich in Swansea ja wieder einkaufen), fuhr um den Sackbahnhof herum und anschliessend auf den nรคchsten steilen Hรผgel hinauf… Erst ein paar Kilometer spรคter war der grรถsste Teil der Kletterei vorbei und es kam ein flacherer Abschnitt, mehrheitlich der Kรผste entlang. Aber auch da ging es nicht viel schneller voran, da ich nun gegen den heftigen Gegenwind ankรคmpfen musste! Aber Gegenwind ist mir immer noch lieber als Regen, den soll es gemรคss aktualisiertem Wetterbericht ab Donnerstag geben…

Ich hatte erst 45 Kilometern in den Beinen, aber kurz vor Kidwelly war es an der Zeit, die Mittagspause einzulegen – natรผrlich inklusive Mittagsschlaf! Aber die Kraftreserven konnten nicht vollstรคndig wiederhergestellt werden, als die Fahrt in den Gegenwind weiterging…

Spรคter ging es bis Loughor auf einem schรถnen Fahrradweg der Kรผste entlang, anschliessend ging es ab Gowerton wieder einmal auf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke weiter – da schaffte ich es immerhin, bergauf รผberwiegend im 8. von 14 Gรคngen zu fahren; damit schaffte ich normalerweise ca. 18 km/h. Auf der Abfahrt konnte ich es zwischendurch auch mal rollen lassen, und schlussendlich ging es die letzten Kilometer noch dem Strand entlang nach Swansea, wo ich mitten im Zentrum residiere.

Mal schauen, ob ich es morgen bis Newport schaffen werde, oder ob ich vorher aufgebe und Cardiff ansteuern werde. Es stehen wieder viele Hรถhenmeter und weiterhin heftiger Gegenwind auf dem Programm!


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