Mo 06.07.2026 | Chertsey – Newbury

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Via

  • Windsor
  • Eton
  • Maidenhead
  • Reading
  • Thatcham

Infos

  • 95 km
  • 6:53 h
  • 8.00 l
  • Hotel
  • The Lodge
  • GBP 68.85

Strava

Das war heute wieder ein abwechslungsreicher Tag: Pärke, steile Bergauf-Schiebepassagen, schmale Flussradwege, zusätzliche Wärme aufgrund von Brennnesseln…

Zuerst ging es ein paar Kilometer flach der Themse entlang. Diese erreichte ich später in Eton wieder – dazwischen gab es einen schmalen und steilen Anstieg und eine Fahrt durch den Windsor Park.

In Maidenhead nahm ich endgültig Abschied von der Themse. Dort steuerte ich direkt den Lidl an. Einerseits musste Sirup her (am Morgen konnte ich nur noch eine Flasche damit versüssen, die anderen beiden enthielten „nur“ Wasser). Nach längerem Suchen fand ich das Sirup-Regal und schnappte mir zuerst eine Flasche mit Apfelgeschmack. Als ich die Zubereitungsinformationen las, sah ich, dass man den Inhalt im Verhältnis 1:4 mit Wasser mischen soll – also würde das gerade mal für maximal 3 Flaschen reichen. Daneben stand noch ein anderes Produkt – und dort wird ein Verhältnis von 1:19 angegeben. Die Flasche mit Sommerbeerengeschmack ist zudem etwas grösser, so dass sie für 30l reichen sollte. Und nach den ersten Geschmackstests zu beurteilen, sollte das Verhältnis noch erhöht werden – womit ich für ein paar Tage keinen Sirup mehr suchen muss!

Im gleichen Laden erwarb ich noch weitere Getränke – und heute standen Milchprodukte hoch im Kurs. Neben 3l Sirup trank ich heute 1l Erdbeermilch, 1.5l Milchshakes mit Vanillearoma (0.75l zum Morgenessen und in den ersten Verpflegungspausen und 0.75l wieder schön eisgekühlt beim letzten Einkauf im Waitrose in Thatcham), 0.3l High-Proteindrink mit Bananengeschmack. Zudem noch 1l Zitronenlimonade von M&S sowie mehr als 1l Orangina (diverse Sorten). Es wird wieder wärmer, entsprechend auch durstiger!

Nach Maidenhead gab es nochmals eine Steigung, bei der ich absteigen und schieben musste – und diese Passage wollte irgendwie nie enden. Und als es weniger steil weiterging, war ich zu erschöpft, um auf das Rad zu steigen! Also legte ich eine Pause ein und erholte mit auf dem Campingstuhl. Kurz vor dem Einschlafen fuhr noch ein durchtrainierter Gravelbiker vorbei, der sich auch schweissgebadet in den kleinsten Gängen abmühte – dieser Anstieg bereitet also auch anderen Mühe!

Dafür ging es anschliessend mehrheitlich bergab nach Reading, wo ich mit dem kanalisierten und mit Schleusen regulierten Kennet die nächste Wasserstrasse erreichte. Nun ging es meist nur noch bei den Schleusen bergauf – dafür war Konzentration gefragt! Der Radweg ist schmal und holprig direkt neben dem Fluss, und immer wieder hängen Brennnesseln hinein. Da muss man nur einmal irgendwo unglücklich anhängen oder aus Reflex einer Brennnessel zu stark ausweichen, und schon würde aus dem Fahrrad ein U-Boot!

Entweder haben die Vorderradtaschen alles abgefangen, oder die Brennnesseln sind hier schwächer als zu Hause. Jedenfalls gab es an den Beinen erstaunlicherweise kein Jucken. Nur am linken Handrücken wurde einmal zusätzliche Wärme erzeugt, als der Wind eine Staude genau darauf klatschen liess – aber auch das war bei Weitem nicht so schlimm wie befürchtet.

In Newbury liegen die Campingplätze etwas abseits der Route, weshalb ich 20 km vor dem Ort ein Hotel buchte. Dort angekommen, habe ich für die nächsten 4-5 Tage potenzielle Campingplätze evaluiert. Mal schauen, ob ich es jeweils dorthin schaffe. In Wales wird es voraussichtlich wieder mehr Höhenmeter geben – aber dafür vielleicht weniger Gegenwind und bessere Strassen?


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