Da ist man bestrebt, immer wieder etwas frisches zu essen – und dann erwischt man etwas dem Magen unbekรถmmliches… Als ich gestern gegen 16 Uhr Avallon erreichte, machte ich an einer Metzgerei halt, wo auch Salat gekauft werden kann. Ich entschied mich fรผr 2 verschiedene Sorten, welche ich mitnahm und nach der Bรผchse Ravioli um 19 Uhr auf dem Campingplatz teilweise verspeiste. Und der Alaska-Salat war um diese Zeit wohl nicht mehr frisch genug, denn gegen 2 Uhr morgens begann sich der Magen zu melden. Der erste Spurt zur Toilette war rasch angesagt. Es ging mir sogleich wieder deutlich besser, so dass ich guter Hoffnung war.
90 Minuten spรคter erwachte ich erneut, dieses Mal war aber der Spurt nicht rasch genug und die Vรถgel hatten spรคter auch noch was davon…
Um 05.30 Uhr entschied ich dann, noch nicht zu frรผhstรผcken und die Etappe nach Saulieu stark abzukรผrzen. Als dann um 7 Uhr der nรคchste Gang zur Toilette anstand, war der Tag dann aber gelaufen – ich fรผhlte mich nicht mehr besser.
So schlief ich noch etwas weiter und machte mich dann mit letzter Kraft daran, die Sachen zu packen und Punkt 11 Uhr vom Campingplatz zu rollen. Im Internet hatte ich mir ein Hotel ausgesucht, und ich kรคmpfte mich die 3 km dorthin.
Das Zimmer konnte ich gleich beziehen, und ich kroch unter die Decke und schaute mir den Nachmittag รผber die „richtige“ Tour de France an. Nach weiteren Schlafeinlagen fรผhlte ich mich gegen Abend doch wieder etwas besser, obwohl ich mich den ganzen Tag รผber nur von einem 850 gr Joghurt-Drink ernรคhrt habe – und der erste Teil davon um 7 Uhr fรผr einen besseren Nachgeschmack im Mund sorgte… So ging ich um 19 Uhr in eine nahegelegene Pizzeria und hoffe, dass dieses Essen wieder den normalen Gang nimmt!


















