Den Sanitรคrblock musste ich schlussendlich doch noch mit einer handvoll Leute teilen, doch die Nacht war ruhig in dieser Ecke vom Campingplatz – und wiederum blieb es sehr warm.
Bereits um 07.10 Uhr konnte ich heute Morgen die Fahrt aufnehmen, der รผber dem Jura aufgehenden Sonne entgegen. Und in die Steigungen vom Jura ging es sogleich, nachdem ich diese gestern noch vermieden hatte. Daher schaffte ich in der ersten Stunde auch keine 10 Kilometer. Ich befรผrchtete schon, dass Pontarlier ein zu weit gestecktes Ziel ist. Nach der ersten Jurakette kam aber eine kurze Abfahrt, in welcher in ein paar Kilometer etwas einfacher vorwรคrtskam, und spรคter gab es bei einer weiteren Jurakette einen kleinen Durchbruch, so dass die Strasse nicht bis ganz nach oben musste, um dieses Hindernis zu รผberwinden.
In Champagnole begann der letzte nennenswerte Anstieg, und nach ungefรคhr 45 Kilometern befand ich mich auf einer mit Wellen durchsetzten Hochebene. Nun konnte ich mit grรถsseren Gรคngen Pontarlier entgegenfahren – wobei ich natรผrlich immer noch viel langsamer war als alle Lastwagen, die mich รผberholten.
Dass ich der Schweiz wieder nรคher komme, konnte ich heute auch an den Nummernschilder erkennen: VD, BE, ZH, AG und sogar zweimal SO.
Um 11 Uhr sah ich kurz vor Frasne eine gemรผtliche Holzbeige im Schatten und ass darauf mein Mittags-Sandwich. Und da der Platz wirklich gemรผtlich war, folgte gleich noch der Mittagsschlaf bis 12 Uhr…
Danach war es wieder heiss, aber wohl dank der Hรถhe nicht mehr ganz so heiss wie in den letzten Tagen. Ich kam gut voran, und nach einem kleinen Einkaufshalt beim Stadteingang von Pontarlier fand ich rasch den Weg zum Zeltplatz, wo ich bereits kurz nach 14 Uhr eintraf. Dieser ist ziemlich voll, aber ich habe noch ein Schattenplรคtzchen gefunden.


















