Die Kurzzusammenfassung vom heutigen Tag:
Klausen-Bozen
Sensationeller Radweg, fast durchgehend geteert (bis auf eine Ausnahme, wo die Hauptrasse als Providurium umgeleitet ist), mit tollen Brรผcken und sogar Tunnels – wahrscheinlich teilweise auf einem ehemaligen Bahngeleise, da der Eisenbahnverkehr eingedolt wurde.
Bozen
Bezeichnet sich als velofreundliche Stadt, und der Radweg ist tatsรคchlich komplett vom Autoverkehr getrennt. Von der Einfahrt in die Stadt bis zum Ende ist immer wieder die Richtung fรผr Meran angegeben – aber es hรคtte sicher eine kรผrzere Strecke gegeben.
Bozen – Meran
Entweder habe ich mal eine Abzweigung verpasst, oder es fehlt irgendwo ein Schild, welches den korrekten Radweg nach Meran zeigt. Ausgangs Bozen waren es noch 30 Kilometer bis Meran, nach 7 Kilometern bergauf noch 29 Kilometer – wenn ich umkehre und wieder hinunterfahre! Bin daher ein Stรผck hinuntergefahren und habe mich dann ohne Radweg bis kurz vor Meran durchgeschlagen. Folgte dabei der Sรผdtiroler Weinstrasse, welche komischerweise nicht durch Reben fรผhrt, sondern durch Apfelplantagen…
Meran
Ich bin im Zick-zack durch die Stadt gefahren, als ich den Radwegschildern folgte. Auch die Pferderennbahn durfte ich einmal umrunden…
Meran – Tschars
Zuerst ging es krรคftig hinauf, in 7 Kehren von 360m auf รผber 500m bei Tรถll. Dann ging es wieder relativ flach, wobei am Horizont wieder ein Gewitter zu erkennen war. Nach ein paar Kilometer nasser Strasse erreichte mich das Gewitter, welches ich unter einem Baum abwartete. Dann fuhr ich in den Regenkleidern ein paar Kilometer weiter. Da die nasse Radlerhose scheuerte, steuerte ich in Tschars das erstbeste Hotel am Radweg an.
Nun habe ich alle meine Sachen zum Trocknen ausgelegt und hoffe, dass ich morgen ohne Regen davonkomme…


















