Heute Vormittag hatte ich eine On-Off-Beziehung mit meinem Regenschutz und den eBook-Reader รถfters in Gebrauch…
Kurz nach 7.00 Uhr hatte ich mein Zimmer gerรคumt, doch genau dau diesem Zeitpunkt fegte wieder ein heftiger Regenschauer รผber das Hotel und machte wieder alles nass. So verbrachte ich noch eine Weile in der Lobby bei meinen gepackten Taschen, kramte den eBook-Reader hervor und begann „Moonraker“ von Ian Fleming zu lesen.
Kurz vor 8 Uhr war es wieder soweit trocken, dass ich doch noch starten konnte – aber ich kam kaum 5 Kilometer weit! Bei der Einfahrt von Effretikon begann es wieder zu schรผtten, und ich suchte Schutz unter einem Hausvorsprung. Dieser war gross genug, dass ich mich hinlegen und im eBook weiterlesen konnte.
Auf dem Radweg ging es spรคter weiter nach Winterthur, und kurz vor der Stadteinfahrt bog der Radweg ab und folgte der Tรถss. Wenig spรคter kam auch die nรคchste Dusche von oben und ich verweilte auf einer alten Holzbrรผcke. Hier packte ich sogar meinen Campingstuhl aus, um bequem im eBook weiterzulesen.
Danach folgte der Radweg der Tรถss, und beim Bahnhof von Rikon suchte ich gleich wieder Schutz vor dem Regen. Dort entschied ich, dass es heute fรผr campen zu nass ist, รผberlegte mir ein mรถgliches Etappenziel und buchte ein Hotel in Weinfelden.
In Turbenthal ging ich einkaufen – ich war zwar erst etwa 30 km unterwegs, aber die Mittagszeit war eben auch schon erreicht… Kurz nach der Ortschaft fand ich ein beinahe vollstรคndig abgetrocknetes Bรคnklein, wo ich mein Mahl einnahm.
Nun ging es weiter nach Frauenfeld. Der Radweg fรผhrte mich manchen Hรผgel hoch, und kurz vor Frauenfeld begann wieder ein leichtes Trรถpfeln. Offenbar konnte ich gerade noch aus dieser Front herausfahren, denn wenig spรคter fuhr ich fรผr eine Weile auf patschnassen Strassen.
Auf den letzten Kilometern konnte ich noch eine Abfahrt geniessen, dann ging es hinein ins Zentrum von Weinfelden. Viele andere Velofahrer habe ich heute nicht gesehen…


















