Di 09.07.2024 | Vonnas – Nantua

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Via

  • Bourg-en-Bresse
  • Col du Berthians

Infos

  • 69 km
  • 5:34 h
  • 6.50 l
  • Zelt
  • Camping โ€žLe Signalโ€œ
  • EUR 17.22

Strava

Nun war es also soweit, der erste „richtige“ Formtest stand auf dem Programm. Nach der Einrollphase geht es in die Berge. Entsprechend war ich nervรถs und wuch so frรผh auf, dass es schon kurz nach 7 Uhr losging.


Bereits kurz nach Vonnas begannen die Hรผgel, die ich lรคngs und quer zu erklimmen hatte. So fuhr ich ziemlich rasch im ersten Gang und versuchte nur bei den allerkรผrzesten Steigungen, diese mit einer grรถsseren รœbersetzung durchzudrรผcken. MAPS.ME war eingeschaltet, so dass ich grundsรคtzlich meiner geplanten Route folgte und nur manchmal auf die Radwegweiser achtete, falls sich dadurch eine Abkรผrzung bot. Auch durch Bourg-en-Bresse war ich so rasch durchgelotst, und am Ende der Stadt nahm ich kurz nach 9 Uhr mein zweites Frรผhstรผck ein.


Danach wurde das Gelรคnde naturgemรคss nicht einfacher, schliesslich kam die Jurakette immer nรคher. Zudem brannte die Sonne wie noch nie diesen Sommer, so dass der Schweiss in Strรถmen floss.


Nach einem besonders hartnรคckigen Anstieg konnte ich zur Ain hinunterrollen. Um 11.39 Uhr machte ich Fotos von der Brรผcke, um 14.05 Uhr war ich erst 6 Kilometer weiter! Der Grund war der Col du Berthians, der sich mir in den Weg stellte. Dieser verlangte mir alles ab, und nur mit Pausen alle 500-1’000m  schaffte ich es bis zur Passhรถhe. Auch der zeitweilige Rรผckenwind vermochte mich nicht wirklich zu unterstรผtzen, er drรผckte einfach mein klatschnasses Hemd an den Rรผcken…


Ich hatte aber genug Zeit, denn schliesslich war ich mir den Schwierigkeiten bereits im Vorfeld bewusst. So war die ursprรผnglich geplante Etappe ab Mรขcon nur 91 km lang, und die letzten Tage habe ich den Vorsprung auf meine „Marschtabelle“ etwas konservieren kรถnnen. So waren es heute nur noch knapp 70 Kilometer.


Bei der Abfahrt vom Co du Berthians konnte ich bereits den Lac de Nantua ausmachen, an dessen Ende sich „mein“ Zeltplatz befindet. Dorthin waren noch ein paar flache Kilometer mit starkem Seitenwind zu bewรคltigen, bevor ich vor dem See im Intermarchรฉ meine Einkรคufe machte. Schlussendlich noch dem See entlang, und in Nantua zum Campingplatz rollen. Ankunft kurz nach 15.30 Uhr, die Rezeption รถffnet um 16 Uhr. Also nochmals in den Schatten liegen und ein kurzes Nickerchen machen…


Das Zelt konnte ich dann wieder an einem Schatten-Stellplatz aufstellen, direkt neben dem Sanitรคrblock. So sind Dusche und WC nicht weit. Die Bรผchse Spaghetti und einen der beiden Salate, die ich fรผr das heutige Nachtessen gekauft habe, werden im Gepรคck verstaut, denn dienstags positioniert sich ein Food-Truck auf dem Campingplatz, so dass ich den Tag mit einem Burger und Pommes abschloss.


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