Gestern blieb ich den ganzen Tag im Appartement, obwohl das Wetter schlussendlich besser war als erwartet: es gab nur am frühen Morgen ein Gewitter, danach blieb es trocken – und am Abend zeigte sich sogar kurz die Sonne. Ich ruhte mich aber aus, begann mit der Zusammenstellung des Monatsvideos (das braucht auch jeweils ein paar Stunden…) und betrieb Passiv-Radsport (La Vuelta und Mountainbike-WM).
Heute Vormittag trug ich das Fahrrad wieder hinaus (ist nicht ganz einfach; die Treppe ist schmal, und unten wie auch oben bringt man das Fahrrad nur hochkant um die Ecken) und fuhr bei Sonnenschein zum Park, den ich bei der Hinfahrt gestreift hatte. Dort packte ich die mitgebrachten Reinigungsmittel aus befreite das Velo vom Schmutz, der sich in den letzten Woche angesammelt hatte. Das dauerte gut und gerne 90 Minuten. Anschliessend fuhr ich zum Sainsbury’s- dieser Supermarkt ist etwas grösser als der Co-op und der Tesco Express, die ich in der Nähe habe (der Sainsbury’s ist aber auch weniger als zweieinhalb Kilometer entfernt). Bis Montag sollte ich nun mit Lebensmittel eingedeckt sein.
Ich kam keine Minute zu spät bei meinem Appartement an; kaum war ich drin, begann es zu regnen! Wäre schade gewesen, wenn das gereinigte und geschmierte Fahrrad gleich wieder nass geworden wäre…
Nun folgten noch ein paar Reparaturarbeiten an der Ausrüstung: Am rechten Schuh entstand in den letzten Tagen ein Loch auf der Oberfläche, das ich wieder zunähte. Und auch am Necessaire, das mich seit 20 Jahren auf meinen Reisen begleitet, hatte sich eine Naht gelöst.
Am Nachmittag plante ich die nächste Woche und buchte die Fähre von Plymouth nach Roscoff; ich werde somit noch fünf Etappen in England fahren und am Freitagabend die Fähre nach Frankreich nehmen, wo ich am Samstagmorgen ankommen werde.
