Di 20.08.2019 | Maisons-Laffite – Morsang-sur-Seine

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Via

  • Paris

Infos

  • 105 km
  • 6:48 h
  • 4.50 l
  • Zelt

STRAVA

Der Radweg folgte der mäandernden Seine. Anstatt schnurstracks geradeaus das Zentrum von Paris in etwa 20 Kilometer zu erreichen, waren es so beinahe 50 Kilometer. Dafür war es dort auf vielen Kilometern sicher auch ruhiger als die Diretissima!


Auch die verschiedenen Bevölkerungsschichten konnte man sehen, an welchen der Radweg vorbeiführte. Da war zunächst die gehobene Mittelschicht mit ihren gepflegten Einfamilienhäusern. In St-Denis prallen aber Welten aufeinander: Einerseits das moderne Stade de France, Prunkstück der Grande Nation, andererseits die vielen Schlafstätten unter den Brücken direkt davor. Und auf die Idee, einen Einkaufswagen in einen mobilen Grill umzufunktionieren, wäre ich wohl nie gekommen. Auf einem sehr belebten Platz habe ich gleich zwei solche Grillstellen gesehen.


Das letzte Stück ins Zentrum war alles andere als einfach – die Route lotste mich ständig auf Strassen, wo der Velostreifen infolge Bauarbeiten gesperrt ist. Und da es sich zumeist um eine Einbahnstrasse handelte, musste ich mit anderen Alternativen vorlieb nehmen und überwand diesen Bereich im Zick-zack.


Irgendwie war ich doch knapp an Notre Dame dran – aber eben nur knapp. Der restliche Weg dorthin war mir zu mühsam, so dass ich die Kathedrale links liegen liess und mich auf den Weg zum Eiffelturm machte. Schliesslich startet der nächste Radweg auch bei Notre Dame, so dass ich etwas später nochmals einen Anfahrtsversuch machen kann…


Also hin zum Eiffelturm, welcher irgendwann nicht mehr zu übersehen war. Nach einem kurzen Fotoshooting ass ich dort auch gleich mein Mittagessen bei herrlichem Sonnenschein.


Auf einer anderen Route ging es anschliessend zurück zu Notre Dame, wo ich dieses Gebäude doch noch auf die Speicherkarte bannen konnte.


Danach kehrte ich Paris den Rücken und fuhr flussaufwärts der Seine entlang. Zunächst fuhr ich durch den Pariser Strand. ein sehr nahes Naherholungsgebiet an der Seine, danach zumeist auf schönen Radwegen – wobei da schon von Ortschaft zu Ortschaft mächtige Unterschiede auszumachen waren. So hat es mich einmal auf einer elenden Rumpelpiste auch fast vom Rad gehauen!


Mit Morsang-sur-Seine hatte ich seit Paris ein Ziel, und hier erreichte ich den Campingplatz gegen 17 Uhr. Nach dem Zeltaufbau musste ich mich um meine Fressalien-Tasche kümmern, da gestern eine Portion Caramel-Crème ausgelaufen ist. Als ich dies heute morgen entdeckte, hatte ich noch keine Lust, die Sauerei aufzuräumen – nun  musste es aber sein. Also Tasche ausräumen, alle kontaminierten Sachen abwaschen, Tasche auswaschen und dann alles trocknen lassen. Hoffentlich wird die wasserdichte Tasche bis morgen auch tatsächlich trocken…


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