Gestern abend setzte der Regen ein, welchen ich schon am Puy Mary befürchtet hatte. Das Nass von oben zog nicht einfach nur über Condat hinweg, sondern blieb hier hängen. Daher regnete es auch heute Morgen immer wieder. Ich entschloss mich daher bald, einen Ruhetag einzulegen und mich um andere Angelegenheiten zu kümmern. Insbesondere beschäftigte ich mich mit dem Jungschützenwesen und der Dorfchronik.
Gegen 10 Uhr hörte der Regen auf. Dies war das Zeichen für Patrick aus Toulouse, seine Sachen zu packen und seine Radtour fortzusetzen. Wir hatten uns auf dem Campingplatz von Arpajon-sur-Cère kurz getroffen, und er fuhr dann gestern auch über den Puy Mary. Er nahm dann aber die andere Abfahrt, welche auf einem etwas kürzeren Weg nach Condat führte als jene Route, die ich wählte.
Meinereiners blieb weiter im trockenen Zelt, welches ich erst am Nachmittag für einen kurzen Einkauf im Carrefour verliess. Danach plante ich mit dem langsamen Internet auf dem Campingplatz noch eine Ersatzroute für morgen. Die in der geplanten Route eingebaute Schlaufe kommt mir jetzt gerade recht, so dass ich einen Übernachtungsplatz auslassen und schnurstracks zum übernächsten fahren kann.
Gegen Abend zeigte sich dann sogar kurz die Sonne und es wurde wieder etwas wärmer. Zelt und die gestern gewaschenen Kleider sind nun wieder komplett trocken – nun kann ich nur hoffen, dass die Bedingungen auch morgen früh angenehm sein werden und ich die Tour ohne Regen fortsetzen kann!


















