Mo 18.03.2013 | RN 146 Grenze Mendoza/San Luis – San Luis

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Via

  • –

Infos

  • 97 km
  • 5:40 h
  • 5.00 l

Übernachtung

  • Hotel

Nach 10 Stunden erholsamen Schlaf schlug ich um 7 Uhr die Augen auf, frühstückte im Zelt, packte meine Sachen zusammen und war nach knapp 90 Minuten wieder auf der Strasse. Da ging es zunächst so flott voran wie nie zuvor, doch das Tempo reduzierte sich nach einer Stunde Fahrzeit immer mehr. So hatte ich noch mehr Zeit, die abwechslungslose Landschaft reinzuziehen und entsprechend zu entspannen…

Der Tag war dann relativ ereignislos: Unterwegs habe ich 3 Füchse gesehen, wobei der erste so rasch über die Strasse trabte, dass ich die Kamera nicht rechtzeitig zücken konnte, und die anderen beiden verharrten regungslos am Strassenrand, waren aber nicht mehr ganz frisch…

Da sich heute die Sonne noch mehr zeigte und die Wolkendecke nochmals dünner war, konnte ich dann um die Mittagszeit auch wieder mal das Thermounterhemd ausziehen. Nun bin ich also wieder so bekleidet wie in den ersten beiden Tagen. Wenn das Wetter und die Temperaturen so bleiben, wäre das ideal. Mit der leichten Bewölkung kann die Sonne nicht mit ihrer gesamten Gewalt auf mich niederbrennen, womit ich dann auch nicht so einen hohen Wasserverbrauch habe.

Die Einfahrt von San Luis war dann auch so ’ne Sache ohne Strassenschilder… Dass ich nicht ins Staatsgefängnis abbog (welches ausgeschildert ist), war ja klar. Doch dann sah ich wenig später eine Abzweigung ohne Bezeichnung, wo ich zunächst vorbeifuhr. Ich sah aber, dass diese Abzweigung mit einer breiten Strasse in ein Häusermeer hineinführt, während „meine“ Strasse immer noch durch Wiesen und Gebüsch zog. Daher wendete ich und nahm die Abzweigung. Dort hielt ich dann Ausschau nach einem Hotel, und nach etlichen Blocks sah ich beim Blick in die Querstrasse eines angeschrieben. Ich fuhr da hin und logiere nun im Huarpes Hotel, wenige Blocks vom Stadtzentrum entfernt.

Nach einer heissen Dusche mit Kleiderwaschen und einem grossen Becher Dulce de Leche machte ich mich einen kleinen Spaziergang ins Stadtzentrum, umrundete die Plaza Pringles vor der Kathedrale und ging schlussendlich mit meinen Einkäufen zurück ins Hotel. Zeit zum Erholen!


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