Mo 09.07.2012 | Le Grand-Bornand – Beaufort

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Via

  • La Clusaz
  • Col des Aravis (1487m)
  • Flumet
  • Col des Saisies (1650m)

Infos

  • 60 km
  • 4:58 h
  • 5.50 l

รœbernachtung

  • Zelt

Mit dem Glockenschlag um 8 Uhr fuhr ich heute Morgen los. Auf die 3 Kilometer Abfahrt nach St-Jean-de-Sixt freute ich mich allerdings zu frรผh, denn kurz nach dem Dorfausgang von le Grand-Bornand kam die erste Steigung.

Dafรผr erreichte ich den Col des Aravis erstaunlich locker und mit viel Schwung. Zwischendurch wurde ich auch kaum von Rennvelofahrern รผberholt und konnte fast ihr Tempo halten. Schon phรคnomenal, wenn man mit 7-8 km/h einen Alpengipfel erklimmen kann – besonders, wenn man am Gigathlon eine Woche zuvor am Schelten und Passwang OHNE GEPร„CK auch nicht schneller war…

Das dies nicht ewig so weitergehen kann, war klar, und so kรคmpfte ich mich bereits bei der Abfahrt in jedem kleinen Gegenanstieg รผber die Runden. Die Abfahrt nahm ich dann auch gleich im Regenschutz in Angriff – nicht etwa wegen Nass von oben, denn da strahlte die Sonne. Stattdessen tropfte mein Shirt vor Schweiss, und ich wollte mich nicht gleich erkรคlten.

So kam ich kurz nach 10 Uhr unten in Flumet an und nahm gleich den Col des Saisies in Angriff. Da konnte ich mir Zeit nehmen, denn es war bereits der letzte Pass auf dem Tagesprogramm – und die benรถtigte ich dann auch! Geschockt wurde ich nur nach wenigen Kilometern, als eine Gruppe von (Halb-)Profis mit geschรคtzten 20 km/h an mir vorbeirauschte – also etwa 4mal so schnell wie ich…

Sehr angenehm waren am Col des Saisies die Kilometersteine, die neben der verbleibenden Distanz zum Gipfel auch die aktuelle Hรถhe und die Durchschnittssteigung vom nรคchsten Kilometer anzeigten. Nur einmal fehlte die Steigungsangabe – und prompt ging es in eine kurze Abfahrt hinein. Spรคter konnte ich dann feststellen, dass ich nicht der einzige Radfahrer bin, der mit Sack und Pack durch die Alpen fรคhrt. Er kam allerdings mit einem wesentlich hรถheren Tempo den Berg runter als ich hinauf…

Als ich mich auch wieder in die Abfahrt stรผrzen konnte, wollte diese einfach nicht aufhรถren. Es ging immer weiter runter, und nach einer endlos erscheinenden Zeit kam doch noch die Talsohle. Diese Hรถhenmeter muss/will ich morgen alle wieder erklimmen…

In Beaufort quartierte ich mich kurz nach 15 Uhr auf dem Campingplatz ein und gรถnnte mir zum Abendessen eine extragrosse Portion Spaghetti!


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