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14.08.19 Ligny-en-Barrois - Châlons-en-Champagne

100 km

   
via Bar-le-Duc; Étrepy
Strava >Link
Es hat nicht nur nicht geregnet, sondern das Zelt war am Morgen sogar knochentrocken. Da war es natürlich ein Leichtes, dieses einzupacken. Etwas überrascht war ich nur, als ich aufwachte - es war schon 07.10 Uhr! Nach der gestrigen langen Etappe hat mein Körper wohl etwas länger Ruhe gebraucht...

Die wenigen Kilometer bis Bar-le-Duc waren auf formidablen Radweg. Danach wurde der Untergrund aber immer schlimmer, bis erst wenige Kilometer vor Châlons-en-Champagne wieder ein brauchbarer Untergrund zu finden war. Dazwischen waren bezeichnenderweise auch keine Radwegschilder zu sehen. Aber eben: die zu Hause heruntergeladene Route von Eurovelo 5 führte mich da durch... Und so ging es von schlechtem Teerbelag zu Schotterpiste zu Schotterpiste mit Schlaglöchern zu Schotterpiste mit immensen Schlaglöchern zu Single Track-Pisten zu Single Track-Pisten mit heruntergefallenen Ästen... Mein Fokus war daher auf wenige Meter vor dem Fahrrad gerichtet, um die schwierigen Verhältnisse zu umfahren oder bewusst darüberzufahren.


Vormittagsstimmung


Immerhin wurde vor noch nicht allzu langer Zeit gemäht...


Von viel Verkehr konnte unterwegs auch keine Rede sein: Auf den ersten 70 Kilometern sah ich genauso viele Boote wie Tourenradler: genau 0! Nach Kilometer 70 erreichte die Statistik immerhin ein 2:0...

Dass der Kanal nicht von Booten vollgestopft wird, konnte ich bereits an einer Infotafel zu einer Brücke in Bar-le-Duc ablesen: Im Jahre 2015 passierten 400 Freizeit- und 300 Frachtschiffe diese Brücke - also durchschnittlich weniger als 2 pro Tag. Ich gehe aber davon aus, dass es im Sommer tendenziell mehr Boote sind als im Winter...


Nachmittagsstimmung


Als ich bei Étrepy die Mittagspause einlegte, passierte mir ein folgenschwerer Fehler. Ich wollte nach dem Essen noch eine kleine Ruhepause auf dem Liegesack einlegen, doch dieser legte sich beim Luft reinlassen plötzlich unter meine Füsse. Und mit den Klickpedalen ist dieser nun natürlich durch und durch perforiert, so dass die Luft im Nu wieder draussen ist. Nun muss ich meine Pausen wieder auf anderen Liegegelegenheiten einlegen - und werde sicher wieder öfters gefragt, ob es mir gut gehe.

In Châlons-en-Champagne steuerte ich zuerst den Carrefour an, bevor ich mich auf dem Campingplatz installierte. Das Shoppingcenter war riesig, nur stimmte das Verhältnis mit den besetzten Kassen nicht. Das scheint aber eine permanente Situation zu sein, denn es wurde ein System mit einer einzigen Warteschlange eingerichtet und einer automatischen Feinverteilung erst kurz vor den Kassen. Ziemlich ungewohnt, 50 Meter anstehen zu müssen!
 
                     
Überblick Radtour 2019