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13.08.19 Lunéville - Ligny-en-Barrois

122 km

   
via Art-sur-Meurthe; Toul; Foug; Naix-aux-Forges
Strava >Link
Am Morgen blieb ich noch etwas länger im Zelt liegen, um diesem die Chance auf etwas Trocknung zu geben. Als ich etwas nach 09.30 Uhr losfuhr, war das Zelt zwar nicht ganz trocken, aber immerhin nicht mehr patschnass.

Zunächst fuhr ich zurück auf "meine" Route, welche ich kurz vor Art-sur-Meurthe erreichte. Danach ging es bis Toul wieder einem Kanal entlang, so dass das Navigieren zumeist sehr einfach war.


Fahrradweg dem Kanal entlang


Brücke nur für Fahrräder und Fussgänger...



Obwohl ich mir den GPX-Track von der Eurovelo-Route 5 heruntergeladen hatte und diesem folge, habe ich seit gestern Vormittag keinen Hinweis mehr auf diesen internationalen Radweg gesehen. Ab Toul kam es sogar noch schlimmer, indem ich bis Naix-aux-Fourges nicht einmal mehr Radwegschilder fand und zumeist auf Hauptstrassen unterwegs war. Diese Strassen haben aber einen so dünnen Verkehr, wie man ihn in der Schweiz wohl nirgendwo findet; so hatte ich schon fast das Gefühl von einem sehr grosszügig angelegten Radweg...

Aber auch andere Radfahrer waren nur in geringer Anzahl anzutreffen. Immerhin kamen mir zwei auf einem entlaufenen Feldweg entgegen - die benutzen wohl denselben GPX-Track... Jedenfalls hatte ich kurz vor der Begegnung einen Riesenschreck, als der Feldweg nach links abbog und gemäss meinem Track der Radweg schnurgerade ein Feld hinabführen sollte! 100 Meter weiter konnte ich doch noch zur Talsohle hinunterfahren...


Irgendwo im Nirgendwo


Nachdem die Naturpiste bewältigt war, folgte ein zwar nicht steiler, aber nicht endend wollender Anstieg - ganz im Gegensatz zu jener Steigung in Foug,welche brutal steil war. Aber auch bei der letzten Steigung erreichte ich schlussendlich die Kuppe, und ich kam wieder etwas rascher voran - mit dem Gegenwind musste ich aber auch bergab kräftig in die Pedale treten!

Die letzten Kilometer waren wieder flach einer Wasserstrasse entlang, und ich zählte alle 500 Meter die verbleibende Distanz hinunter, bis ich endlich Ligny-en Barrois um 18 Uhr erreichte. Rasch das Zelt aufgestellt, geduscht, Sachen zum Trocknen aufgehängt und zur Feier des Tages ein grosses Menü im Dorf gegönnt.


Wäschetrocknung

Mittlerweile ist es schon fast 22 Uhr und es hat heute noch nicht geregnet. Bleibt das der erste trockene Tag dieser Tour?
 
                     
Überblick Radtour 2019