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03.08.07 Malmö - Kopenhagen

7 km

   
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So, nun hat leider bereits der letzte Ferientag begonnen. Der Himmel ist zwar leicht bewölkt, aber der erwartete Regen zeigt sich (noch?) nicht. So mache ich mich gemütlich auf den Weg Richtung Bahnhof. Dabei fahre ich noch einen kleinen Umweg, um einen Blick auf die gewaltige Öresund-Brücke zu erhaschen, bevor ich mit dem Zug darüber hinweg fahren werde. Der Zug, den ich nahm, war dann auch ziemlich gut besetzt. Mit dem ebenerdigen Einstieg war es aber kein Problem, mit dem Velo hineinzukommen, und so war ich dann gegen elf Uhr in Kopenhagen.

Am Hauptbahnhof in Kopenhagen stieg ich dann praktisch unmittelbar vor einem kleinen Lift aus. Dort hatte sich bereits eine finnische Gruppe von Reiseradler versammelt. Da jeweils nur ein einziges Fahrrad mit Fahrer im Lift Platz hatte, dauerte das Wegkommen vom Bahnsteig etwas länger. Nicht gekümmert hat dies ein älteres Pärchen, welches sich dann auch beim Lift positionierte und ihn sich sofort schnappte, als einer der Radfahrer die Türe öffnete. Tja, wenn man das Ableben vor Augen hat, kann man halt nicht hinten anstehen…

Da der Zug nach Basel erst um 18.53 Uhr abfuhr, hatte ich nun also noch beinahe 8 Stunden Aufenthalt in Kopenhagen. Dabei nutzte ich die Stadtkarte von Kopenhagen, die in der JH von Malmö auflag. In der Karte ist bereits eine Route mit den Sehenswürdigkeiten eingezeichnet. So schob ich dann mein Fahrrad mit Gepäck durch die Stadt, denn Zeit hatte ich ja noch genug. Ich genoss die Atmosphäre in der Stadt, schaute mir die Sehenswürdigkeiten an – und dies alles bei herrlich strahlendem Sonnenschein. Wo ist jetzt der angekündigte Regen? Ist der letzte Nacht bereits durchgezogen? Na ja, so gefällt es mir ja auch besser als im Regen Trübsal zu blasen.

Am späteren Nachmittag legte ich mich dann noch in einen riesigen Park, genoss die Sonne und ruhte mich aus, bevor ich mich wieder zum Bahnhof begab. Dort beobachtete ich dann die Anzeige der abfahrenden Züge und wartete darauf, bis der Zug nach Basel angezeigt wird. Dabei wurde ich zunehmend nervöser, da sich die Anzeigetafel immer mehr mit Verbindungen füllte, die sich verspäteten. Ein Blick in die Bahnhofhalle zeigte aber, dass es nicht nur mir so erging. Dann, keine 10 Minuten vor der Abfahrt, erschien der CityNightLiner dann doch noch auf der Anzeigetafel. Sofort machte sich eine Lawine von Leuten und Fahrrädern zum entsprechenden Bahnsteig, die Rolltreppe hinunter. Dort galt es zuerst einmal, den richtigen Waggon für das Fahrrad zu finden, und dann das Abteil, in dem ich selbst die Fahrt verbringen werde. Aber schlussendlich hat dann alles zeitgerecht geklappt.

Das Abteil teilte ich dann mit anderen Velofahrern. Einerseits war da ein Pärchen aus der Innerschweiz, welche Radferien in Südschweden verbrachte, andererseits stieg noch eine Orientierungsläuferin zu, die auch kleinere Touren mit ihrem Velo machte. Und so konnten wir uns gegenseitig von unseren bestandenen Abenteuern berichten.

In Kolding schloss sich dann der Kreis, und ich warf noch einen Blick auf den Perron, wo die Reise drei Wochen zuvor begann. Nun geht es wieder nach Hause, und eine herrliche Radtour ist nur noch Vergangenheit. Aber die nächste, weitaus grössere Tour kommt bald…

 
                                                                                                                                                           
                     
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